Schlemmin : Der Wald als buntes Warenlager

Ausgekeimt: Dieses zarte Kiefernpflänzchen ist ein Jahr alt, es hat sich im Wald selbst gesät.
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Ausgekeimt: Dieses zarte Kiefernpflänzchen ist ein Jahr alt, es hat sich im Wald selbst gesät.

Frühjahrsaufforstung bei Pennewitt und an B 104 / Forstamt Schlemmin: Zur Entwicklung zum Mischwald gehört auch die Kiefer

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12. März 2015, 19:01 Uhr

Rechts am Waldweg in Richtung Neukloster öffnet sich nach wenigen hundert Metern eine freie Fläche. Am Rand türmt sich wertloses Geäst aus Baumkronen. Auf drei Meter Länge geschnittene Kiefernstämme liegen gegenüber. Die bringen gutes Geld, frohlockt Mathias Regenstein, Leiter des Forstamtes Schlemmin. Die Industrie zahle pro Festmeter Sägeholz 85 Euro. Mehr lasse sich derzeit selbst mit Buche nicht verdienen. Die sei auf rund 80 Euro gefallen. Vor zehn Jahren habe das freilich anders ausgesehen, deren Preis doppelt so hoch gelegen, sogar bis zu 200 Euro pro Festmeter. Der Bedarf habe sich gewandelt, der Absatz sei spürbar gesunken, der von Bauholz aus Kiefer und Fichte nach oben gegangen. Dass in Wismar Werke vor der Haustür stehen, dürfte kein Nachteil sein, meinen die Forstleute. Äste gleichmäßig wachsen, Kiefern dazwischen aber nach oben heraus schießen, erläutert Regenstein.

Mehr dazu lesen Sie in der SVZ vom 13. März sowie im ePaper.

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