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Bützower Zeitung

22. November 2017 | 03:10 Uhr

Qualitz : Der verschwundene See

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Entdeckungen auf alten Landwegen / SVZ-Serie nach dem gleichnamigen Buch / Teil 6: Von Sülten bis zur Sternberger Burg

svz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 19:17 Uhr

„Landwege sind Orte der Vielfalt.“ Das sagt die Qualitzerin Gudrun Schützler. Sie hat im Auftrag des Fördervereins Naturpark Sternberger Seenland und des Naturparks Sternberger Seenland das Buch „Entdeckungen auf alten Landwegen im Naturpark Sternberger Seenland“ herausgebracht.

Die Bützower Zeitung hat mit freundlicher Genehmigung der Autorin in dem Buch geblättert und möchte Sie, liebe Leser, vielleicht dazu anregen, schöne Herbsttage zu nutzen und vielleicht den einen oder anderen Weg zu erleben.

Heute: Landweg von Sülten über Groß Görnow (Durchbruchstal der Warnow) zur Sternberger Burg – 13 Kilometer

Die Flurnamen Salzhufe und Salzkoppel bei Sülten erinnern an die in der Urkunde von 1222 erwähnten Saline, die Fürst Borwin dem Kloster Tempzin schenkte. Sie existierte bis um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Das salzhaltige Wasser tritt noch heute an einem Quellmoor aus und seltene Salz liebende Pflanzenarten haben sich angesiedelt. Seit 1994 stehen die Binnensalzwiesen unter Naturschutz. Oberhalb der Senke befindet sich auf einem Hügel die 1287 erstmals erwähnte Ortschaft mit Kirche, Friedhof und ehemaligem Pfarrhaus.

Vom Informationspunkt in Sülten führt der Weg in östliche Richtung durch abwechslungsreiche Waldgebiete bis zum Langen See und weiter zum Schwarzen See. Dieser verschwand in der Nacht zum 15. Juni 1978 unerwartet. Die in der Nähe wohnenden Anwohner vernahmen nachts ein dumpfes, nicht zu deutendes Grollen. Am nächsten Tag entdeckten die Arbeiter, die eine Löschwasser-Entnahmestelle mit Kies befestigten, dass der Bagger einschließlich See verschwunden waren. Die Planierarbeiten und der Druck der Kiesschicht hatten einen Erdrutsch verursacht, der das Seewasser in den anschließenden Sumpf drückte. Inzwischen hat sich der See wieder gefüllt.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Sonnabend-Ausgabe.

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