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Bützow : Der ganz große Traum vom weiten Meer

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Geschichten aus dem Schuhkarton / Heute Teil 71: Helmut Schulz Liebe zur See war erwacht, bevor der Bützower auch nur eine Welle der Ostsee gesehen hatte

„Beim letzten Gang durch das Betriebstor fühlte ich mich wie ein räudiger Hund, der von seinem Herrchen verlassen wurde. Mir war hundeelend, und ich hatte Tränen in den Augen.“ Mit diesen Sätzen enden auf mehr als einhundert Druckseiten detailliert geschilderte „Erinnerungen aus meinem Leben“, die Kapitän Helmut Schulz ausschließlich für seine Kinder und Enkel aufgeschrieben hat.

Es sind Memoiren über ein bewegtes Leben vom Lehrling bis zum Kapitän in 37 Jahren beim Fischkombinat Rostock. Ein Berufsleben, das im Sommer 1990 für mehr als 4000 Hochseefischer der DDR abrupt endete. Kein Story-Schreiber sollte seine Geschichte in die Hände bekommen.

Doch inzwischen ist das Buch „Hochseefischer – Menschen ganz besonderer Art“ von Kapitän Günther Kröger erschienen, in dem der Autor auch Helmut Schulz stellvertretend für die DDR-Hochseefischer zu Wort kommen lässt. Mit freundlicher Genehmigung von Büddel Schulz, so sein Spitzname in der Flotte, darf nun auch an dieser Stelle ein Einblick in seine Geschichte gegeben werden.

In den ersten Lebensjahren des 1938 geborenen Jungen muss es sehr turbulent zugegangen sein. Seinen Erzeuger, wie der unehelich als Helmut Müller geborene sich noch heute ausdrückt, hat er nie kennengelernt. Liebevoll wurde er in den ersten Jahren von seinen Großeltern Karl und Ottilie Müller, die auf dem Gut in Steinhagen arbeiteten, aufgezogen. Daran änderte sich auch nichts, als seine Mutter den Marinesoldaten Martin Schulz heiratete, Bruder Rainer 1942 und 1944 sein zweiter Bruder Martin geboren wurde.

Alles was danach geschah und welche Wege er bis zu seinem großen Ziel gehen musste, lesen Sie in der Bützower Lokalausgabe der Schweriner Volkszeitung vom 24. Mai und im ePaper.

 


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