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Bützower Zeitung

23. Oktober 2017 | 10:17 Uhr

Bützow : Der Bahnhof als Knotenpunkt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Landkreis will die Stadt das Bahnhofsareal umgestalten / Barrierefreiheit oberstes Gebot

von
erstellt am 22.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Rund um den Bützower Bahnhof wird sich in Zukunft einiges ändern. Der Grund dafür sind umfassende Umbaupläne, die die Stadt gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Landkreis Rostock angehen will. Dahinter steht das Ziel, „das Areal um den Bützower Bahnhof zu einem zentralen Standort des öffentlichen Verkehrs verbunden mit dem Individualverkehr zu entwickeln“, heißt es aus der Verwaltung. Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos): „Der Bahnhof als zentraler Anlaufpunkt für Busse ist nur unzureichend ausgebaut.“ Auf lange Sicht solle jeder Bus, der durch Bützow fährt über den Bahnhof geleitet werden.

Darüber hinaus soll auch die Parkplatzsituation am Bahnhof entspannt werden. „Es ist immer alles komplett belegt. Da muss man schauen, wie das noch besser genutzt werden kann“, so Grüschow. Die Stadt hat schon eine Anfrage zum Kauf der Fläche zwischen dem Lokschuppen und den bereits bestehenden Parkplätzen rechts neben dem Bahnhofsgebäude gestellt. Diese Fläche gehört noch zum Eigentum der Bahn. Das Unternehmen solle sich bis Ende des Jahres dazu äußern. Die Schaffung neuer Parkmöglichkeiten bringe einen erheblichen Vorteil mit sich: „Das ist für den Pendlerverkehr eine ganz wichtige Lösung“, sagt der Bürgermeister.

Ein Aspekt, auf den die Stadtverwaltung hinsichtlich des Bahnhofsumbaus besonderen Wert legt, ist die Barrierefreiheit. „Wir wollen die Deutsche Bahn dazu drängen, die Barrierefreiheit des Bahnhofs voranzutreiben“, so Christian Grüschow.


Arbeitsschritte wurden festgelegt


Nachdem bei der letzten Stadtvertretersitzung eingeräumt wurde, dass eine Baumaßnahme dieser Größenordnung einen Vorbereitungszeitraum von mehreren Jahren benötige, verriet der Bürgermeister, dass die Stadt schon tief in der Planung stecke und diese schon recht konkret sei. „Es sind Gespräche mit allen beteiligten Partnern geführt und weitere Arbeitsschritte festgelegt worden“, sagt Hauptamtsleiter Frank Endjer. So habe es unter anderem eine generelle Prüfung der räumlichen Möglichkeiten für eine Verknüpfung der Verkehre gegeben. Darüber hinaus stand neben den Eigentumsverhältnissen auch eine grobe Kostenaufstellung auf dem Prüfstand. Von diesen Faktoren ist letztlich die generelle Möglichkeit der Umsetzung des Projektes abhängig. Im Doppelhaushalt für 2016/17 wurde für das Vorhaben zunächst eine planerische Summe dargestellt. Fördermittel seien in diese Planung schon mit eingeflossen, betonte Grüschow bei der Stadtvertretersitzung.

Wann genau die Arbeiten am Bahnhof beginnen, steht bislang jedoch noch nicht fest. Jetzt sind erst einmal die Stadtvertreter gefragt. Denn sie stimmen über den Haushalt ab und entscheiden damit auch über die Priorität des gesamten Unterfangens. „Danach werden weitere Arbeitsschritte eingeleitet“, sagt der Hauptamtsleiter.

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