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Bützower Zeitung

20. November 2017 | 03:10 Uhr

Bernitt : Den Zusammenhalt stärken

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Monika Finck engagiert sich für das Bündnis „Eine Blume für Bützow“, würde gern Klavier spielen können und ferne Länder bereisen

svz.de von
erstellt am 04.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Vor 20 Jahren baute Monika Finck im Auftrag der Leitung der Kita der Lebenshilfe in Bützow eine christlich-ökumenische Gruppe auf – die „Regenbogenkinder“. Die Bernitterin ist dort als Erzieherin tätig. Die 55-Jährige arbeitet nicht nur beruflich mit Kindern, in ihrer Freizeit hat sie sich allen Menschen verschrieben. Denn mit ihrem Engagement für das Bündnis „Eine Blume für Bützow“ hilft sie vielen Menschen und trägt zur kulturellen Vielfalt der Warnowstadt und im Amt bei. Außerdem singt sie liebend gern im ökumenischen Chor, und das seit vielen Jahren. Auch die Familie liegt Monika Finck sehr am Herzen. Sie ist Mutter von vier Kindern, die drei „Großen“ haben ihr Studium abgeschlossen, der Jüngste ist 15 Jahre alt. Außerdem hat sie auch schon zwei Enkelkinder. „Leider wohnen sie in Hessen, so sehe ich sie zu selten“, sagt die Bernitterin.

Redakteur Christian Jäger stellte Monika Finck die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Ich bin gern zu Hause. Im Sommer bin ich im Garten, es gibt immer genug zu tun. Ich sitze aber auch gern mal auf der Wiese und höre den Vögeln zu. Im Winter kuschle ich mich gern aufs Sofa.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich bin froh, dass ich kein Bürgermeister bin. Mir wäre aber alles wichtig, was den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt und dass immer auch Platz für neue Menschen ist.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Im Garten oder im Kindergarten.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Ich hatte einen Ferienjob in einer Eisdiele. Da habe ich in der Küche ausgeholfen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe mir vom verdienten Geld Schuhe gekauft.

Was würden Sie gerne können?
Klavier spielen.

Was stört Sie an anderen?
Ich kann schwer mit Engstirnigkeit umgehen.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich lache oft und gerne. Oft gibt es lustige Begebenheiten bei den Kindern.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich glaube, ich fahre öfters mal zu schnell mit dem Auto.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Helden – Ärzte ohne Grenzen.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Das Haupt der Welt“ von Rebecca Gable. Es ist ein historischer Roman über Otto den Großen.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Das Heute-Journal und nach Möglichkeit die Heute –Show.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Dann doch eher beim Karneval. Ich tanze gerne.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Vielleicht Gerhard Schöne


Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche eher deutsche Gerichte – damit kenne ich mich am besten aus. Vielleicht in Anlehnung zum Italienischen.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„He kleiner Fratz auf dem Kinderrad“ von Herrmann van Veen. Die Konzerte mit ihm waren toll. Und bei diesem Lied hatte ich meine Kinder vor Augen, als sie noch klein waren.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Mein Mann hatte mir mal ein ganz besonderes Geschenk gemacht: einen Pfennig in einer exakt passenden Schachtel aus Rosenholz. Den Pfennig konnte man öffnen und darinnen lag – zwischen zwei kleinen runden Blättchen ein Herz aus einem Rosenblatt. Dieses Kunstwerk war von Cornelius Rentsch gefertigt worden. Ein Künstler aus Hamburg, der leider nicht mehr lebt.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich möchte gerne reisen – nach Indien und Afrika.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Wahrscheinlich werde ich auch als Rentner vielbeschäftigt sein. Im Garten und Haus, mit Enkelkindern und gesellschaftlichen Verpflichtungen. Schön wird sein, wenn man sich seine Zeit freier einteilen kann.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Barbara Wetzel vom Allerhandverein.

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