Festtagsschmuck : Den richtigen Baum finden

Gabriele Möller (M.), Büroleiterin im Forstamt Schlemmin, wird auch heute wieder mit Kollegen manchen Weihnachtsbaum verpacken.
Gabriele Möller (M.), Büroleiterin im Forstamt Schlemmin, wird auch heute wieder mit Kollegen manchen Weihnachtsbaum verpacken.

svz.de von
14. Dezember 2013, 00:36 Uhr

In genau zehn Tagen ist Weihnachten. Und bis dahin möchte der richtige Tannenbaum geschmückt sein und in der guten Stube stehen. Wer es bis jetzt noch nicht geschaft hat, den richtigen Festtagsschmuck zu finden, wird vielleicht an diesem Wochenende fündig.

Nach 17 Jahren findet dabei erstmals kein Weihnachtsbaumverkauf auf dem Forsthof in Schlemmin statt. Da schlagen auch bei Gabriele Möller zwei Seelen in einer Brust. „Auf der einen Seite wurden wir in den zurückliegenden Tagen immer wieder angesprochen. Viele bedauern, dass sie nicht mehr zu uns nach Schlemmin kommen können. Das verstehen wir, denn es war immer ein sehr schöner Tag“, so die stellvertretende Forstamtsleiterin. Auf der anderen Seite war das auch immer ein großer Aufwand. Und die hunderte Meter langen Autoschlangen durch Schlemmin, das war nicht immer einfach. Deshalb entschloss das Forstamt, sich in diesem Jahr beim Adventsmarkt im Kloster Rühn einzuklinken.

Heute ab 8 Uhr gibt es bei den Forstleuten um Gabriele Möller die traditionelle Nordmannstanne. „Zum anderen haben wir aber auch Colorado-Tannen aus unserem Revier in Tarnow. Das ist eine spezielle Sorte mit weichen, längeren Nadeln. Die schimmern einwenig bläulich-grau“, erklärt Möller. Das sei zwar nicht jedermanns Geschmack, aber werde immer häufiger nachgefragt.

Die Schlemminer werden am Sonntag im Kloster von Frank Zube aus Steinhagen abgelöst. Der dann ebenfalls ab 8 Uhr Nordmanntannen anbietet. Sie werden zwischen 1,50 und 2,20 Meter hoch sein“, so der Steinhäger. Und wer es an diesem Wochenende nicht schafft, für den steht der ultimative Weihnachtsbaum auch noch in der nächsten Woche in der Gärtnerei Zube in Steinhagen bereit.

Schon längst im Weihnachtsfieber ist mittlerweile traditionell Familie Schippmann in Weitendorf. Gleich acht Familienangehörige widmen sich hier schon seit dem 1. Dezember täglich ( 8 bis 18 Uhr) dem Verkauf der eigenen Weihnachtsbäume, vorrangig Nordmanntannen und Blautannen. „Bisher läuft es nur langsam an, ab dem Wochenende sollte es dann aber so richtig los gehen“, weiß Sigrun Schippmann aus Erfahrung zu berichten. Glühwein und Rauchwurst, eine Feuerschale und ein nettes Gespräch mit den Schippmanns lassen sich in Weitendorf mit der Wahl des richtiges Baumes wunderbar verbinden.

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