Oettelin : De Plattdütsch Runn up Tour

Mit Harald Wroost vör den Teeraben Fotos: Wolfgang Hohmann
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Mit Harald Wroost vör den Teeraben Fotos: Wolfgang Hohmann

Plattschnacker hebben Forst- un Köhlerhoff in Wiethagen in de Rostocker Heid besöcht

svz.de von
27. Mai 2017, 14:00 Uhr

Siet Anfang 2012 beschäftigen sik de Mitglieder von uns Plattdütsch Runn nu all mit uns plattdütsch Sprak un interessante Themen ut de Geschicht von uns Land. Siet de dütsche Besiedlung, de in’t 12. Johrhunnert anfüng, hett sik dat Utseihn von de Gägend, de hüt uns Meckelborg Vörpommern dorstellt, bannig verännert.

Dat Land, dat duntaumalen tau’n groten Deel in den düstergräunen Schatten von dichten Holt läg un dünn von uns Wendischen Vörfohren bewahnt wir, hadd alls, wat man tau disse Tied brukte. Fruchtboret Land, Fischrieke Seen un Flüsse, de Ostsee vör de Dör un wat woll noch väl nödiger brukt würd, väl Holt as de wichtigste Energielieferant näben den ok hier tau finnenden Torf. Un dat wier mihr as een gauden Grund uns in de „Zepeliner Plattdütsch Runn“ bäten nähger mit all de Fragen tau Holt, Holtkahl un Holtteer un Pick tau befaten. Ficks wier denn aewer ok de Idee geburen uns dat mal praktisch antaukieken.

All bi de ierste Anfrag bi den Verein von de Frünn un Förderer von den Forst- und Köhlerhoff Rostock-Wiethagen e.V. wir dat klor, dat wi dor alle mögliche Hülp för uns Vörhebben finnen würden. Un nah de gründlich Vörbereitung wier dat denn an Sünndag, den 21.Mai 2017, so wiet: uns „Zepeliner Plattdütsch Runn“ güng wedder mal up Tour. Bi dat wunnerborste Sünnenschienwäder dräpen sik Klock nägen de iersten Deilnähmer up den „Famila“-Parkplatz in Bützow. Ne viertel Stunn späder schlöten sik in Schwaan de letzten Frünn uns lütt Kolonne an un af güng’t Richtung Rövershagen tau den lütten Urt Wiethagen in de Rostocker Heid.
Pünktlich Klock teihden würden wie den von de Familie Wroost von den Födderverein „Forst- und Köhlerhoff Rostock-Wiethagen e.V.“ begrüßt.

Tau uns grote Freud käm Harald Wroost, een beindruckend Holtbildhauger, de all väle Johre hier aktiv is, uns entgägen un makte de ganze Führung dörch dat technisch Denkmal, oewer den Skulpturenpad un dörch den Märchenholt up Plattdütsch. Spätestens dornah wier dat ok den letzten von uns klor, dat de Köhlerhoff äben keen oltfränksch Museum, sonnern een beachtlich technisch Denkmal dorstellt.

Viermal jedet Johr ward de oll Teerschwälaben tau de Gewinnung von Holtkahl un Holtteer nutzt un de Tradition von de Teerschwälerie lebennig hollen. Dorbi warden ut de 13 bet 14 Fastmeter Holt von de Abenfüllung rund 1,5 Tunnen Holtkahl gewunnen. Sülwstverständlich können de interessierten Besäuker in den Hoffladen de typischen Produkte ok köpen.

De historisch Teerschwälerie würd 1837 erbugt un in’t Johr 1984 as Technisch Denkmal anerkennt. Dat wie hüt dit fuktionsdüchtig Technisch Denkmal bewunnern können, hebben wie de flietige Arbeit von väle ihrenamtliche Minschen tau danken, de sik siet 1991 in den eigens hierför gründ‘ten Verein von de Frünn un Förderer von den Forst- un Köhlerhoff Rostock-Wiethagen e.V., för dit wichtig Tügniss von uns Lannesgeschicht insetten.

Un ik glöf wie hadden keen bäderen för de Führung finnen künnt, as Harald Wroost, denn man bi jedet Wurd anmarkt, mit wecke Begeisterung he sik för „sienen Köhlerhoff, sienen Skulpturenpad un den Märchenholt“ insett‘t. Em, sien Fru un de Kollegen von’t „Sporthotel Rostock“, de mit een zünftigen Köhlerschmaus för uns sorgt hebben, möchten wie up dissen Weg noch eenmal een ganz hartlichen Schöndank seggen. Wie wieren uns all einig, dat’t gaut un tau wünschen wir, wenn möglichst väle Lüüd ut uns Land un doroewerut nah Wiethagen führen würden, üm sik dat sülben antauseihn.

Wie all sünd dorvon oewertügt, solang dat in uns Land so bewunnernswierte Minschen gifft, de sik mit Hartblaut insetten, warden wi woll ok in Taukunft wedder interessante Ziele finnen, tau de wi den nächsten Sünndagsutfluch ünnernähmen warden.




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