Warnowbrücke Kassow : Das Warten geht weiter

Aufgrund der Schäden dürfen nur noch Fahrzeuge mit maximal 7,5 Tonnen die Warnowbrücke bei Kassow befahren.
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Aufgrund der Schäden dürfen nur noch Fahrzeuge mit maximal 7,5 Tonnen die Warnowbrücke bei Kassow befahren.

Neue Warnowbrücke in Kassow nicht vor nächstem Jahr. Sanierungsarbeiten am Gemeindezentrum geplant

svz.de von
02. Mai 2017, 05:00 Uhr

Seit einem Jahr läuft das Flurneuordnungsverfahren in der Gemeinde Kassow bereits. Das Verfahren ermöglicht es, gewisse Vorhaben in diesem Zuge fördern zu lassen. Dies will die Gemeinde nutzen, und zwar konkret am Gemeindezentrum. Noch in diesem Jahr soll das vorhandene Gebäude von außen erneuert werden, so Bürgermeister Hans-Joachim Lang. Es handele sich um keine große Maßnahme, lediglich um eine optische Verschönerung. Erste Absprachen mit Bauingenieuren würden bereits laufen, die Ausschreibung sei erfolgt. Denn noch in diesem Jahr soll das Gemeindezentrum einen neuen Feinschliff erhalten. „Theoretisch ist es durch, nun wird es praktisch“, erklärt der Bürgermeister.

Über das Flurneuordnungsverfahren soll auch eine neue Warnowbrücke gebaut werden. Die jetzige Flussquerung sei in einem desolaten Zustand, die Tonnage unlängst von 16 auf 7,5 Tonnen reduziert worden (SVZ berichtete). „Als die Brücke in Schwaan gebaut wurde, sind hier viele rübergefahren“, sagt Lang. Dies sei dem Zustand nicht unbedingt förderlich gewesen.

Hans-Joachim Lang erklärt jedoch, dass in Sachen Warnowbrücke noch Geduld gefragt ist. „Das wird noch dauer. Aber wir müssen dranbleiben.“ Bevor es nämlich in die Vollen gehen kann, sei eine Flut von Anträgen zu bewältigen. Die Brücke befinde sich nämlich in einem FFH-Gebiet und in einer Trinkwasserschutzzone. „Die Auflagen sind hoch, bis zum Bauanfang ist es ein weiter Weg“, weiß der Bürgermeister. Dranbleiben wolle er aber auf jeden Fall, denn die Brücke Richtung Kambs sei beispielsweise für Landwirte als Zufahrt zu den Äckern von großer Bedeutung.

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