Rebus-Neuheit : Das neue Flughafen-Ticket

Mehr als 140 Busse sind für die Rebus unterwegs.
Mehr als 140 Busse sind für die Rebus unterwegs.

Angebot bringt Menschen im Rostocker Hinterland keinen großen Gewinn

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27. August 2015, 08:00 Uhr

Künftig wird der Flughafen Rostock-Laage besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Auf Initiative der Regionalbus Rostock GmbH (Rebus) und des Flughafens Rostock-Laage können künftig alle Einwohner des Landkreises und der Hansestadt sowie Urlauber und Gäste das neue Flughafen-Ticket nutzen. Diese Neuerung trifft mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Montag in Krafft. Der neue Fahrplan steht auch schon im Internet bereit. Die gedruckte Ausgaben, die dann auch in den Bussen in der Bützower und Schwaaner Region erhältlich sind, werden in den nächsten Tagen erwartet.

Das neue Angebot mit dem Flughafen-Ticket bringt aber für Menschen der hiesigen Region nicht wirklich etwas. Denn der Abfahrtsort bleibt weiterhin nur Rostock. Es ergänzt die schon existierende Busline 127, die zu bestimmten Flugverbindungen – speziell zu den Linienflügen von und nach Köln, Stuttgart und München – zwischen der Hansestadt und dem Flughafen pendelt, bei Bedarf auch zu Charterflügen. Immerhin ein weiterer Schritt: Das Ticket gilt einheitlich im gesamten Landkreis und in Rostock für alle Verkehrsmittel, ausgenommen der Molli.

Das neue Angebot wird in Abstimmung mit der Verkehrsgesellschaft MV zeitlich befristet bis Ende 2016 als Versuchsmodell laufen. Das Flughafen-Ticket startet mit dem Fahrplanwechsel mit 16 Fahrten die Woche. Der Flughafenzubringer ab Zentralomnibusbahnhof am Rostocker Hauptbahnhof nimmt auch Fahrgäste an den Rostocker Haltestellen am Rosengarten, am Steintor und am Weißen Kreuz auf.

Güstrower Stadtverkehr neu geordnet

Zum Fahrplanwechsel kommende Woche gibt es bei der Regionalbus Rostock GmbH, kurz Rebus, kaum Änderungen. „Im Stadtverkehr Güstrow haben wir einige kleinere Optimierungen vorgenommen, um Verspätungen durch geschlossene Schranken abzubauen und die Anschlüsse zu den S-Bahnen nach Rostock zu verbessern“, informiert Rebus-Geschäftsführerin Simone Zabel. In Bützow, schwaan und auf den Landlinien verändert sich hingegen nichts.

Zurück zum Güstrower Stadtverkehr: Die Bahnschranken am Bahnhof würden immer wieder für Verzögerungen bei der stark frequentierten Stadtbuslinie 201 sorgen, so Zabel. „Auf diesem Umlaufkurs haben einige Änderungen vorgenommen. Generell wurde ein einheitlicher 20-Minutentakt eingeführt, um den Fahrplan übersichtlicher zu gestalten und den Bussen nach jeder Fahrt eine Pufferzeit einzurichten.“

Ferner wurden die Busse in Richtung KMG-Klinikum/Lindbruch auf die Ankunft der S-Bahn S2 aus Rostock angepasst. Dadurch werde auch versucht, die Schließzeiten der Schranke zu umgehen. „Generell ist es schwierig, bei dem ungünstig getakteten S-Bahnverkehr sowohl die Ankommenden als auch die Fortreisenden unter einen Fahrplan zu bekommen“, sagt Simone Zabel.

Aufgrund der Taktänderung auf der Linie 201 wurde auch der Fahrplan auf der Stadtlinie 203 angepasst, um die Anschlüsse zwischen den beiden Linien zu sichern. Dafür wurde für die 203 ein 40-Minutentakt eingeführt. Fahrgäste der Linie 203, die Richtung Südstadt weiterfahren möchten, haben die Gelegenheit, am Markt umzusteigen, in Richtung KMG-Klinikum/Lindbruch besteht weiterhin die Umsteigemöglichkeit am Bahnhof.

Alle neuen Fahrpläne sind bereits im Internet (www.rebus.de) einsehbar bzw. hängen an den bekannten Stellen aus.

Im Auftrag des Landkreises Rostock ist Rebus für den öffentlichen Personennahverkehr im gesamten Verkehrsgebiet des Landkreises zuständig.

Am 25. Juli 2013 entstand die Regionalbus Rostock GmbH als Zusammenschluss der vier Verkehrsunternehmen Küstenbus GmbH, Omnibusverkehrsgesellschaft Güstrow mbH (OVG), Hameister Personenverkehr GmbH und Regionalverkehr Küste GmbH (RVK).

Die Fahrzeuge der Rebus sind an den fünf Standorten Güstrow, Rostock, Bad Doberan, Teterow und Gnoien in jeweils modernen Betriebshöfen stationiert.


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