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20 Fragen : Das größte Geschenk ist die Familie

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Britta Fuchs verrät, warum ihre Mutter ihre Heldin ist und welchen Reisetraum sie sich noch erfüllen möchte

von
erstellt am 26.Mär.2017 | 10:00 Uhr

Britta Fuchs ist vielen Menschen in Schwaan, Bützow und Umgebung aus diversen Yogakursen bekannt. Hauptsächlich praktiziert die 52-Jährige in der Schwaaner Yogaschule Ahimsa, sie ist aber auch oft in Bützow und Rostock aktiv. Die beruflichen Anfänge von Britta Fuchs, die in Rostock aufgewachsen und 1999 mit ihrer Familie nach Kambs gezogen ist, liegen weitab von ihrer jetzigen Tätigkeit. „Ich bin gelernte Tischlerin und Diplom-Ingenieurin für Holztechnik“, erzählt sie.

Zum Yoga stieß die Mutter einer erwachsenen Tochter bereits 2012, seit 2015 ist sie als Yogalehrerin tätig. „Ende 2016 konnte ich mir dann meinen Traum erfüllen und das hauptberuflich machen.“ Neben dem Sport widmet sich Britta Fuchs in ihrer Freizeit dem Malen und Zeichnen „in allen Facettten“. SVZ-Redakteurin Christina Milbrandt stellte ihr die 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Eigentlich habe ich keinen konkreten Lieblingsplatz. Sehr gerne bin ich im Wald oder am Meer. Ich liebe die Natur und die Stille.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Ich denke, unsere Bürgermeisterin macht einen guten Job und ich möchte mit ihr nicht tauschen. Im Allgemeinen würde ich es begrüßen, wenn mehr Radwege in unserer Umgebung da wären.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Beim Yoga auf der Matte oder zu Hause.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
In den Sommerferien mit drei Wochen Tellerwaschen im Teepott in Warnemünde. Das war keine schöne Zeit. Es gab keine Geschirrspülmaschinen. Ich hatte meine Hände noch nie so aufgeweicht gesehen und hatte das erste Mal erfahren, wie schwer Geld verdienen sein kann.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für einen knallroten, langen Bademantel mit riesigen weißen Punkten.

Was würden Sie gerne können?
Gitarre spielen, das wäre schön. In meiner Lehrzeit habe ich mal angefangen zu spielen, es danach aber leider wieder aufgegeben.

Was stört Sie an anderen?
Menschen, die über Werte reden und anders handeln. Unehrlichkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Das kann ich gar nicht sagen. Ich lache viel und gerne.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Mir fällt gar nichts ein. Vielleicht sollte ich mal etwas Unvernünftiges tun?

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Es gibt zwei Helden. Meine Mutter, sie lässt sich nicht unterkriegen, ist lebensbejahend und kann wie eine Löwin kämpfen. Außerdem der Mecklenburger Maler Fritz Brockmann, der leider nicht mehr lebt. Er hat mich zum ersten Mal in meinem Leben dazu gebracht, die Dinge der Welt anders zu sehen und Fragen zu stellen.

Welches Buch lesen Sie gerade?
„Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Für mich ist Fernsehen nicht wichtig. Es gibt so viele andere schöne Dinge im Leben.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder – noch. Ich liebe mein Zuhause.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Sehr gerne den Dalai-Lama.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Eine Mischung aus allem. Sehr gerne viel Gemüse und Fisch. Ich probiere gerne aus.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Da fällt mir kein bestimmtes Lied ein. Aber ich höre gerne Lieder aus den 80er-Jahren. Das erinnert mich an meine Studienzeit in Dresden. Dort habe ich auch meinen Mann kennengelernt.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Nichts Materielles. Das größte Geschenk in meinem Leben ist meine Familie, Gesundheit und Frieden. Vor allem, dass ich mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Einmal zum Nordkap und zurück. Am besten im Wohnwagen, das wäre schön.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich hoffe, dass mein Mann und ich bis dahin noch gesund sind. Das ist das Wichtigste. Und ich hoffe, dass ich dann immer noch Menschen auf ihrem Yogaweg begleiten darf.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Katrin Marczak. Sie arbeitet in der Bibliothek in Schwaan. Ich bewundere an ihr, wie Sie mit sehr viel Liebe und Engagement den Kindern die Bücher und das Lesen näherbringt.

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