Wohnungsgenossenschaft Bützow : Damit sich Mieter stets wohl fühlen

Alexander Jonda (r.) überreicht Marianne Hoffmann, Christa Nießler und Dr. Herbert Bischoff eine Ehrenurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft. Fotos:  Nadine Schuldt (5)
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Alexander Jonda (r.) überreicht Marianne Hoffmann, Christa Nießler und Dr. Herbert Bischoff eine Ehrenurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft. Fotos: Nadine Schuldt (5)

Bützower Wohnungsgenossenschaft lädt zu Weihnachtskonzert ein und übergibt Ehrenurkunde für 50-jährige Mitgliedschaft. Hohe Investitionen für 2014 geplant.

svz.de von
12. Dezember 2013, 00:15 Uhr

Alexander Jonda, Vorstandsvorsitzender der Bützower Wohnungsgenossenschaft, sagt Danke. Danke dafür, dass die vielen Mitglieder der Wohnungsgenossenschaft dem Unternehmen die Treue halten. Einige von ihnen – wie Marianne Hoffmann, Christa Nießler und Dr. Herbert Bischoff – sind sogar schon seit 50 Jahren dabei. Ihnen verlieh Alexander Jonda beim Weihnachtskonzert in der Reformierten Kirche am Dienstagabend die goldene Mitgliedschaft und eine Ehrenurkunde. Fast schon traditionell gestalten dort Schüler der Arbeitsstelle Bützow der Kreismusikschule ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Tanz und Gesang.

„Von unseren 760 Mitgliedern halten uns insgesamt 126 seit 50 Jahren und auch länger die Treue“, sagt der 47-Jährige. Den „Jubilaren“ wurde im Dezember auch eine Monatskaltmiete erstattet. Für Marianne Hoffmann und Christa Nießler ist es eigentlich fast selbstverständlich, dass sie schon so lange Genossenschaftsmitglied sind. „Der Service ist einfach gut, sie kommen sofort, wenn etwas anfällt“, sagt Marianne Hoffmann, die in der Carl-Moltmann-Straße wohnt. Zudem habe die Genossenschaft in der Vergangenheit schon viel gemacht. So seien die Bäder modern hergerichtet worden und bereits 1992 habe es eine Umstellung von Gas auf Elektro gegeben, fügt Christa Nießler hinzu. Zudem wurden an einigen Blöcken auch neue Balkone angebaut. „Es gefällt uns einfach gut in unserem Viertel“, sagt Christa Nießler.

Die Wohnungsgenossenschaft setzt auch künftig auf top hergerichtete Wohneinheiten. „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, die Hälfte unserer Einnahmen wieder in den Bestand zu investieren“, sagt Alexander Jonda. So flossen dieses Jahr 550 000 Euro in die Sanierung des zweiten von den beiden Wohnblöcken im Wiendorfer Weg in Schwaan. Dort seien die Nachtspeicher-Öfen entfernt und die Wohnungen auf Fernwärme umgestellt, die Balkone erneuert sowie die Fassade saniert worden. „Wir haben die Hauseingänge auch barrierefreier gestaltet, sodass Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen leichter hineinkommen“, sagt Jonda. Weitere 350 000 Euro flossen in Einzelmaßnahmen. Dahinter verbergen sich Wohnungssanierungen, bei denen unter anderem Fußböden neu gestaltet und die Elektrik erneuert wurde.

Auch 2014 hat die Wohnungsgenossenschaft viel vor. Größter Brocken ist dabei die Renovierung des noch unsanierten Blockes 19 bis 22 in der Carl-Moltmann-Straße. Zudem werde dort die Kellerbeleuchtung sukzessive auf LED-Leuchten umgestellt. „Wir werden auch die Stromzähler der Mieterkeller auf die Wohnungszähler umstellen, sodass nun jeder Mieter seinen eigenen Verbrauch ablesen kann.“ Zudem wolle die Wohnungsgenossenschaft in 2014 die Zahl der Hausanschlüsse reduzieren. „Es wird beispielsweise für den Block 19 bis 22 nur noch einen Hausanschluss geben“, sagt Jonda. Damit sollen die Bewohner für die Hausanschlüsse eine geringere Grundgebühr zahlen. Diese Maßnahme werde ebenfalls mehrere zehntausend Euro verschlingen erläutert Alexander Jonda.

Er war vom Weihnachtskonzert der Bützower Musikschüler sehr begeistert. Fast schon traditionell spendet die Genossenschaft mehrere hundert Euro an die hiesige Arbeitsstelle der Kreismusikschule Güstrow. „Wir haben dieses Jahr ein Elektro-Cello gekauft, mit dem Melodien nicht nur aus dem klassischen, sondern auch aus dem Pop-Bereich erklingen können“, erklärt Ulrike Lutsch, Leiterin der Einrichtung. Generell werde mit der Zuwendung die gesamte Arbeit mit den Musikschülern unterstützt, können beispielsweise Mieten für Auftrittsorte wie die Reformierte Kirche bezahlt werden. Dort werden die Musikschüler am 14. Januar zum Neujahrskonzert wieder auftreten.

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