Damit sich Blutspender wohl fühlen

das türchen
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SVZ-Adventsaktion: Marlis Sack aus Warnow gehört zu den Ehrenamtlern, die dem DRK immer hilfreich zur Seite stehen / Weniger Spenden

svz.de von
05. Dezember 2013, 08:00 Uhr

Ein weiteres Türchen im SVZ-Adventskalender öffnen wir. Das Präsent und ein Dankeschön geht an Marlis Sack aus Warnow. Überreicht wurde es gestern vom Karin Rhein von der DRK-Rettungswache. „Marlis Sack gehört seit vielen Jahren zu den Helfer bei den Blutspenden“, erklärt Rhein. Seit den 1990er-Jahren engagiert sich die Warnowerin bei den DRK-Blutspendeterminen in ihrem Heimatort. „Ich bin doch selbst Blutspenderin, bin ehrenamtlich auch bei der Volkssolidarität aktiv und im ambulanten Hospizdienst“, erzählt Marlis Sack. Und auch beruflich ist sie für andere Menschen da, arbeitet als Altenpflegerin in der Palliativstation der Warnow-Klinik.

Gestern nahm Marlis Sack das Präsent auch stellvertretend für die anderen Helferinnen entgegen. Insgesamt acht Frauen hatte Silke Hufen vom DRK-Blutspendedienst Rostock in den „Bützower Hof“ eingeladen. Rosi Brock, Ines Engel (beide Tarnow), Karin Seyer, Marlis Sack (beide Warnow) sowie Birgit Born, Gudrun Präfcke und Dörte Kintschner (alle Bützow) kümmern sich bei den regelmäßigen Blutspendeterminen um die Frauen und Männer, die den wertvollen Lebenssaft spenden. „Bei uns in Warnow gehört auch Rita Seidler mit dazu“, sagt Marlis Sack. „Und die Tarnower Frauen sind traurig, dass das DRK aus Kostengründen die Abnahmetermine eingestellt hat“, weiß Silke Hufen. Leider gingen an allen Standorten im Bereich Bützow und Schwaan die Zahl der Blutspenden auch in diesem Jahr weiter zurück. Konnten im Vorjahr im amt Bützow-Land noch 1125 Blutkonserven gefüllt werden, waren es in diesem Jahr nur noch 955. In Schwaan sind es bisher 196 (2012:296). Dort gibt es aber heute noch einen Spendentermin (Seite 17).

Ein Grund für den Rückgang: Langjährige Dauerspender gehen in „Rente“, auf der anderen Seite rücken zu wenig jüngere Menschen nach. So hat man auch die Aktion „Spenden im Kreuzgang“ im Kloster Rühn wieder eingestellt. „Wir haben festgestellt, dass wir dabei Spender von anderen Standorten abziehen, nicht potenziell neue Spender erreichen“, erklärt Silke Hufen. Die Spendenorte Bernitt und Jürgenshagen waren bereits in diesem Jahr aufgegeben worden.

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