Havarie in Steinhagen : Da war plötzlich das Wasser weg

Hartmut Klink in dem Schacht, in dem zuvor das Wasser die Technik überscwemmt hatte.
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Hartmut Klink in dem Schacht, in dem zuvor das Wasser die Technik überscwemmt hatte.

Havarie sorgte für „trockene“ zwei Stunden

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13. November 2014, 17:10 Uhr

Und plötzlich war das Wasser weg. Donnerstag Morgen gegen 8.30 Uhr kam in Steinhagen, Neuendorf, Parkow und Horst kein einziger Tropfen mehr aus dem Wasserhahn. Die Ursache: Eine kleine Havarie in der Druckstation in Steinhagen.

Dort war der Schacht, in dem sich ein Schieber für die Wasserverteilung befindet, mit Wasser vollgelaufen. Der Grund: Materialverschleiß an einer Dichtung. Das führte dazu, dass ein elektrischer Motor ausfiel. Dadurch konnte die Druckstation nicht mehr arbeiten. „Wir mussten erst einen Elektriker anfordern“, so Michael Belosa von Eurawasser. Danach konnten die eigenen Mitarbeiter ran und das defekte Teil austauschen.

„Zwischenzeitlich haben wir den Schieber aber mit der Hand bedient. So konnte die Wasserversorgung wieder anlaufen“, erklärt Hartmut Klink, der bei Eurawasser für mehrere solcher Anlage in der Region verantwortlich ist. So stand die Wasserversorgung um 10.30 Uhr wieder.

Die Druckstation in Steinhagen erhält das wertvolle Nass vom Wasserwerk in Bützow. Von Steinhagen wird es dann über Druckleitungen in Steinhagen verteilt, sowie auch nach Neuendorf, Neuendorf-Ausbau Horst und Parkow geleitet.

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