Förderung in Bützow : Campus und Rosengarten mit dabei

So soll der Schwaaner Campus aussehen. Der vorhanden Baumbestand kann erhalten bleiben.  Grafik: aib Bauplanung
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So soll der Schwaaner Campus aussehen. Der vorhanden Baumbestand kann erhalten bleiben.

Rund 2,8 Millionen Euro Leadermittel stehen 2017 im Landkreis Rostock bereit. Regionen Bützow und Schwaan profitieren davon

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28. Dezember 2016, 21:00 Uhr

Sie hatten wieder die Qual der Wahl, die Mitglieder der Leaderaktionsgruppen Güstrower Landkreis und Ostsee-DBR. Sie hatten zu entscheiden, welche Gemeinden, Vereine und Unternehmen im kommenden Jahr Mittel aus dem Leaderprogramm erhalten. Am Ende wurden elf Projekte für das Territorium des Altkreises Güstrow (mit dem Amt Bützow-Land) und zwölf Projekte für den Bereich des Altkreises Bad Doberan (mit dem Amt Schwaan) benannt. „Die Gesamtfördersumme beträgt pro Lokaler Aktionsgruppe rund 1,4 Millionen Euro“, sagt Regionalmanager Olaf Pommeranz.

Zu den größten Förderprojekten zählt der Campus der Generationen in Schwaan. „Dort geht es unter anderem um die Inneneinrichtungen“, sagt Schwaans Bürgermeister Mathias Schauer (UWS). Laut Pommeranz handelt es sich hier um ein Leitprojekt. Rund 500 000 Euro erhält die Stadt aus dem europäischen Förderprogramm. Ebenfalls gefördert wird der Bau eines Bootsanlegers am Krasemannschen Hof in Schwaan. Dabei geht es um die Förderung der Warnowschifffahrt und des Warnowtourismus. Dort soll laut Schauer schon im Februar mit dem Bau begonnen werden.

Zu einem kulturellen Anziehungspunk hat sich in den zurückliegenden Jahren die Kirche Eickelberg entwickelt. Die Leaderaktionsgruppe Güstrower Landkreis sieht das Engagement als förderfähig und stellt deshalb Mittel für dringende Sanierungsarbeiten an dem historischen Kirchenbau bereit. Gleiches gilt für das Kloster Rühn, das mit seinen Veranstaltungen weit über die Kreisgrenzen hinaus Gäste anlockt. Dort sollen die Sanierungsarbeiten im kommenden Jahr weitergehen. Einmal mehr gibt es dafür Leadermittel.

In ein Kooperationsprojekt zum Thema E-Mobilität auf dem Lande ist der Verein Bützower Land involviert. Zusammen mit der Naturpark-Region Sternberger Seenland sollen im kommenden Jahr Ladestationen für E-Autos und Pedelecs, also Elektro-Fahrräder, errichtet werden. Nach derzeitigen Planungen sind allein acht solcher Ladestationen im Bützower-Land geplant, wie Ernst Schützler vom gleichnamigen Verein sagt.

Und auch Bützow selbst profitiert von den Fördermitteln der Europäischen Union. Für die Neugestaltung des Areals rund um das Bützower Schloss werden insbesondere im Rosengarten die Aufenthalts- und Freizeitflächen sowie die Neumodellierung entlang der Uferlinie gefördert.

Für alle ausgewählten Projekte gilt, dass sie nun beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt zur Prüfung vorliegen, sagt Olaf Pommeranz. Denn von dort kommt schlussendlich das grüne Licht zur Auszahlung der Fördermittel. Erst dann stehen die genauen Fördersummen fest.

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