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Bützower Zeitung

22. November 2017 | 12:23 Uhr

Schwaan : Campus: Jetzt geht es ums Geld

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Stadtvertreter beschließen mehrheitlich die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes an der Prof.-Franz-Bunke-Schule

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 18:52 Uhr

Die Pläne vom Campus in Schwaan, vom Multifunktionsgebäude als Anbau an die Regionale Schule Prof.-Franz-Bunke, sind zu Papier gebracht. Nun wurde die Stadtverwaltung beauftragt, den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen. Und das ist der schwierigste, denn jetzt geht es um die Finanzierung.

Nach derzeitigen Schätzungen werden rund drei Millionen Euro benötigt, um die Pläne umzusetzen. Auf dem Hofgelände soll der Anbau entstehen, als ein zentraler Ort, wo Jung und Alt ein und aus gehen, sich begegnen. Dafür soll die alte Aula weichen. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Mensa und einem großen Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, sowie Bibliothek, Jugendklub und Bürgertreff im Obergeschoss.

Die Verwaltung hat nun die Aufgabe, die Gespräche mit Ministerien in Schwerin zu intensivieren, um möglichst eine große Fördersumme für dieses ehrgeizige Ziel einzuwerben. Vorgespräche gab es in den zurückliegenden Monaten schon einige. Auch Mittel aus dem europäischen Leaderprogramm wurden schon beantragt. Olaf Pommeranz, Leader-Projektmanager beim Landkreis Rostock, hatte im Gespräch mit SVZ signalisiert, dass auch dieses Projekt durchaus förderfähig sei.

Auf der jüngsten Stadtvertretersitzung mahnte Rüdiger Zöllig (Bündnis 90/Grüne) an, bei den weiteren Planungen den Einsatz regenerativer Energien nicht aus den Augen zu verlieren und zu prüfen. Denn mit dem Anbau sollen auch die Probleme mit der Heizung im alten Schulgebäude gelöst werden.

Klaus Niemann (CDU) fragte nach den Kosten. Die drei Millionen, die derzeit im Raum stehen, seien doch nur die Kosten für die Hülle. „Die Baukosten sind das eine. Doch die Folgekosten sind auch zu beachten.“

„Wir wollen den Schulstandort sicher und zukunftsfähig machen. Wir wollen, dass die Schule attraktiver wird, und die Eltern ihre Kinder nicht woanders hinschicken“, erwiderte Rüdiger Zöllig. „Das kostet nun einmal Geld.“ Christine Hirsch (CDU) forderte, in den Beschlussvorschlag einzufügen, dass mindestens eine Förderung von 70 Prozent erreicht werde. Dieser Vorstoß wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt. Am Ende der Debatte stimmten zwölf Stadtvertreter dafür, mit der Verwaltung in Verhandlungen ums Geld einzusteigen. Drei stimmten dagegen.

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