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Bützower Zeitung

14. Dezember 2017 | 14:08 Uhr

Schwaan : Campus der Generationen wird teurer

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Verändertes Küchenkonzept sorgt für höhere Kosten

svz.de von
erstellt am 16.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Der Campus der Generationen, der in den kommenden Jahren in Schwaan entstehen soll, ist teurer als bislang gedacht. Grund dafür ist eine Änderung des Konzeptes für die Küche, die dort neben weiteren Angeboten wie dem Jugendclub oder der Bibliothek untergebracht werden soll. „Wir haben das Augenmerk jetzt auf eine Zubereitungsküche gelegt, was deutlich kostenintensiver als eine reine Ausgabeküche ist“, sagt Bürgermeister Mathias Schauer. Konkret bedeutet diese Änderung einen Anstieg der Gesamtkosten um 400 000 Euro, so der Verwaltungschef. „Von dieser finanziellen Grundlage ausgehend beantragen wir jetzt die Fördermittel.“

Hinter dem erhöhten finanziellen Aufwand stehen insbesondere die Kostenpunkte für das technische Equipment, das für eine Zubereitungsküche benötigt wird. So würden unter anderem ein Ölabscheider, eine Abzugsanlage und Möglichkeiten zum Kühlen dazu gehören, sagt Schauer.

Ist die Küche erst einmal fertig eingerichtet, sollen dort Mahlzeiten aus regionalen Produkten zubereitet werden. Wer das Kochen am Ende übernimmt, steht bislang aber noch nicht fest. „Wenn wir gut sind, ist das ganze Bauprojekt 2018 fertig. Dann werden wir möglichst zeitnah eine Ausschreibung machen“, so der Bürgermeister. In diesem Zuge habe jeder die Möglichkeit, sich für den Auftrag zu bewerben.

Das Campusgebäude ist als Anbau der Prof.-Franz-Bunke-Schule geplant, an der etwa 400 Schüler unterrichtet werden. Hinzu kommt das Personal. Bei den Planungen für die Küche dient jedoch eine deutlich niedrigere Kapazität als Grundlage. Schauer: „Wir gehen davon aus, dass etwa die Hälfte in der Mensa essen wird. Zudem nutzen nicht alle gleichzeitig das Angebot.“

Die Idee vom Campus der Generationen nahm mit der Masterarbeit zweier Studentinnen Gestalt an. Nach langen Diskussionen – Streitthema war neben den Kosten, ob das Gebäude an die Schule angegliedert sein oder frei stehen soll – ist der Plan nun ausgereift. „Außer dem Küchenkonzept hat sich nichts geändert“, sagt Schauer.

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