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Bützower Zeitung

21. November 2017 | 00:09 Uhr

Bützow : Büwo plant den Lückenschluss

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Städtisches Wohnungsunternehmen gewann Ausschreibung und möchte in Jungfern- und Gödenstraße neue Wohnungen errichten

von
erstellt am 28.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Die Bützower Wohnungsgesellschaft (Büwo) hat neue Pläne. Die städtische Gesellschaft bewarb sich bei einer öffentlichen Ausschreibung um zwei Grundstücke in der Bützower Innenstadt und erhielt den Zuschlag. Nun sollen in der Jungfern- und in der Gödenstraße Gebäude mit familienfreundlichen Wohnungen entstehen.

„Bützow möchte eine familienfreundliche Stadt sein. Doch in der Innenstadt fehlen entsprechende Wohnangebote“, sagt Büwo-Geschäftsführerin Monika Gräning. Sie spricht von Drei- bis Fünf-Raum-Wohnungen, die fehlen. Das könnte sich in den kommenden zwei Jahren ändern. Gemeinsam mit einem Rostocker Projektierungsbüro hat Gräning nach der Zuschlagserteilung erste Ideen zu Papier gebracht.

Bei den beiden Grundstücken geht es zum einen um eine leer stehende Fläche in der Jungfernstraße, auf der einst die Häuser 9, 11 und 13 standen. Die wurden vor Jahren abgerissen. Später wurde dort eine Grünfläche angelegt, damit das Areal nicht zu trostlos aussieht. Zum anderen geht es um ein Grundstück in der Gödenstraße. Das Haus mit der Nummer 10 wurde ebenfalls schon vor Jahren abgerissen, das mit der Nummer 8 soll jetzt einem Neubau weichen.

„Die Nummer 8 wurde 1985 in Plattenbauweise errichtet. Seitdem sind keine wertverbessernden Maßnahmen mehr durchgeführt worden“, erklärt Gräning. Mit den fünf Mietparteien, die dort wohnen, habe die Büwo schon Gespräche geführt. „Die Wohnung ist ein geschützter Bereich, da muss man sorgsam mit umgehen. Wir wollen die Mieter gut neu versorgen“, sagt die Geschäftsführerin. Für vier Mietparteien sei schon eine Alternative gefunden worden, die erste Familie ziehe bereits um.

An den beiden Standorten, die im hinteren Bereich aneinander angrenzen, sollen nach den ersten Planungen insgesamt 14 Wohnungen entstehen, jeweils 80 bis 165 Quadratmeter groß. Dabei ist an jedem Standort ein Stadthaus geplant, also eine Art Eigenheim, an das sich ein Mehrfamilienhaus in Reihenhausbauweise anschließt, mit jeweils sechs Wohnungen. Monika Gräning hofft, dass sie mit diesen Ideen das Interesse von Familien weckt. „Die könnten sich schon jetzt bei uns melden“, sagt die Geschäftsführerin. Das Grundkonzept stehe, der Planungsprozess gehe weiter, soll bis zum Jahresende beendet sein. Da sei noch manches an Veränderungen möglich. „Wir müssen ausloten, was wirklich gebraucht und gewünscht wird“, sagt Monika Gräning. Sie möchte bereits im Frühjahr das Projekt so weit vorangetrieben haben, dass der Bauzeitplan steht. „Innerhalb von maximal zwei Jahren soll das Projekt realisierbar sein“, setzt die Geschäftsführerin einen Zeitrahmen. Beachten müsste man während der Bauphase, dass dadurch nicht die Innenstadt lahm gelegt wird. Denn die beiden Straßen seien wichtige Verkehrsadern, so Gräning.

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