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Bützower Zeitung

11. Dezember 2017 | 18:14 Uhr

Fasching : Bützower im Hochzeitsfieber

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Bei der Feier im „Casa“ gab es am Sonnabend eine ungewöhnliche Liebesgeschichte und viele Gelegenheiten zum Tanzen

svz.de von
erstellt am 07.Feb.2016 | 18:00 Uhr

Liebesglück und Hochzeitsstress – unter diesem Stern stand das Programm des Bützower Carnevalsvereins bei der Faschingsgala am Sonnabend im „Casa“. Unter dem Motto „Karneval im Hochzeitsfieber... die Erinnerungen kehren wieder“ wurde den zahlreich erschienenen Gästen eine bunte Geschichte geboten. Die Handlung: Hauptfigur Georch, in Sachen Liebe eher unerfahren und von seiner Umwelt oft auf den Arm genommen, lernt die Chinesin Tam kennen und verliebt sich in sie. Die Reise bis zum Happy End – der Hochzeit im Bützower Standesamt – war mit vielen Szenen gespickt, die das Publikum ordentlich zum Lachen brachte.

Britta Wagner, Präsidentin des Bützower Carnevalsvereins, zeigte sich zufrieden: „Wir sind sehr glücklich, dass so viele Leute gekommen sind.“ Seit langem seien nicht so viele Gäste zu der traditionellen Faschingsveranstaltung gekommen. „Unser Carnevalsverein erhält gerade sehr guten Zuspruch. Das spiegelt sich natürlich auch im Publikum wider“, sagt Britta Wagner.

Siegrid Böckheuer, deren Sohn Inhaber des „Casa“ ist, hatte Spaß an dem Unterhaltungsprogramm, das die Vereinsmitglieder in langer Vorbereitung auf die Beine gestellt hatten. „Ich mag den Verein an sich sehr gern. Sie geben sich immer große Mühe. Es ist jedes Mal wieder sehr lustig“, sagte sie. Die Bützowerin Sabine Lach war zum ersten Mal dabei. „Ich war neugierig und wollte mir einfach mal anschauen, was hier geboten wird“, sagte sie. Das Programm gefalle ihr sehr gut.

Neben dem Slapstick spielte aber auch die Musik eine große Rolle. So gehörte nicht nur die Hochzeitsgeschichte zum Programm, sondern auch eine Choreografie zu den Klängen bekannter Hits aus den 90er-Jahren. Außerdem gab es zwischendurch immer mal wieder eine kleine Pause, in der die Besucher das Tanzbein schwingen konnten.

Einige von ihnen hatten sich bei der Kostümwahl besonders Mühe gegeben. Passend zum Motto gab es eine Braut, aber auch einen Bauarbeiter und sogar zwei menschliche Erdbeeren.

Die Geschichte um Georch endete erwartungsgemäß versöhnlich, auch wenn sich der grobschlächtige Bräutigam bis zum Schluss dem Spott der Eltern und der chinesischen Schwiegereltern ausgesetzt sah.

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