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Start in den Wonnemonat Mai : Bützower feiern den Frühling

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Buntes Fest am Krummen Haus lockte hunderte Besucher an. Eine Ausstellung über Oluf Gerhard Tychsen, Gründer der Bützower Bibliothek, wird gezeigt.

„Der Frühling beginnt in Bützow am 1. Mai“, sagte gestern Nachmittag Sabine Prescher und zeigte auf die unzähligen Besucher, die sich im Garten des Krummen Hauses tummelten. Das 5. Bützower Frühlingsfest wurde einmal mehr ein Anziehungspunkt für hunderte Bützower und Gäste.

Pünktlich um 10 Uhr hatte Bützows Bürgermeister Christian Grüschow das Fest eröffnet. Gleich darauf packte er mit zu, als der zuvor von kleinen und großen Gästen bunt geschmückte Maibaum aufgestellt wurde. Der stand wie immer auf dem Platz vor dem Krummen Haus. Doch diesmal nicht alleine, sondern Schausteller hatten ihre Fahrgeschäfte aufgebaut, Kinder boten an ihren Ständen Spielsachen, Bücher und Kuscheltiere zum Kauf an und der Freizeit-Treff war ebenfalls mit verschiedenen Angeboten dort vertreten.

In den Vorjahren war dieser Platz ziemlich trostlos, nun bot er nicht nur Vielfalt, sondern machte Lust auf noch mehr Unterhaltung. Und die wurde wie immer im Garten des Krummen Hauses geboten.

Dort hatten verschiedene Vereine ihre Stände aufgebaut. Unter anderem war Monika Thomsen vom Verein „Bützower für Gambia“ wie in den Jahren zuvor wieder mit dabei und konnte auch von ihrer jüngsten Reise nach Labakoreh berichten. Gleich nebenan boten Hannelore Vietzke und Bärbel Wolf selbst gefertigte Handarbeiten an. Die beiden Bützowerinnen gehören zur „Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs“. „Wir nutzen die Möglichkeit hier, um uns und unsere Arbeit vorzustellen“, erzählt Hannelore Vietzke und meint: Es sei einfach wichtig, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Kulinarisches gab es am Stand des Bürgerbündnisses „Eine Blume für Bützow“. Dort wurden Speise-Kostproben angeboten, die nach Rezepten verschiedener Länder zubereitet wurden. Solcher Länder, aus denen Menschen als Asylbewerber nach Bützower gekommen sind. Besucher, die an diesem Tag aufs Kochen und Backen verzichtet hatten, kamen am Stand des Fördervereins Miniaturstadt auf ihre Kosten.

Aufmerksam verfolgten Eltern und Großeltern die Auftritte ihrer Kinder, die unter anderem das kulturelle Rahmenprogramm gestalteten.

Im Krummen Haus gab es zudem einen interessanten Vortrag zur Bützower Stadtgeschichte. Dr. Ulf Heinsohn vom Max-Samuel-Haus in Rostock berichtete über das Leben und Wirken von Oluf Gerhard Tychsen, der im 18. Jahrhundert in Bützow die erste öffentliche Bibliothek in Mecklenburg gründete. Tychsen ist anlässlich des 200. Todestages in diesem Jahr auch eine Ausstellung gewidmet, die bis Ende September im Erdgeschoss des Krummen Hauses zu sehen ist.

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erstellt am 02.Mai.2016 | 05:00 Uhr

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