Bandcontest : Bützower Band steht im Finale

Siegerfoto: Philipp da Cunha (von links) und Julian Barlen von den Organisatoren des Bandcontests mit der Bützower Band „Riot Teddy“.
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Siegerfoto: Philipp da Cunha (von links) und Julian Barlen von den Organisatoren des Bandcontests mit der Bützower Band „Riot Teddy“.

„Riot Teddy“ gewinnt in Güstrow Vorrunde des landesweiten Bandcontests des Satire-Projekts „Storch Heinar“

svz.de von
07. März 2016, 21:00 Uhr

Die Jungs der Bützower Band „Riot Teddy“ sind überglücklich. Am Wochenende gewannen sie bei der ersten Runde des landesweiten Bandcontests des Satire-Projekts „Storch Heinar“ im Güstrower Studentenklub „StuK“. Damit nehmen die fünf Musiker am Finale am 27. Mai im Mau-Klub in Rostock teil.

Insgesamt gingen vier Bands bei dem Musikwettstreit an den Start. Neben den Bützowern waren das „GermsX“, „NoMadigX“, beide aus Rostock, und „Petrel“ aus Stralsund.

„Wir haben im Vorfeld schon mächtig getrommelt und Werbung gemacht“, erzählt Felix Schulz von „Riot Teddy“. So sei eine ganze Reihe von Fans mit angereist. „Sie kamen unter anderem aus Rostock, Wismar und natürlich aus Bützow“, erklärt Schulz.

Jede Band hatte 20 Minuten und vier Songs Zeit sich zu präsentieren. „Das Los entschied, dass wir als erste auf die Bühne durften“, sagt Felix Schulz. Erst vor knapp einem Monat hatten sie ihre erste CD mit drei Titeln eingespielt. Diese brachten sie nun auch in Güstrow zu Gehör. „Der Auftritt hat riesigen Spaß gemacht. Die Fans haben bei jedem Titel mitgesungen“, so Schulz.

Zwischen dem Auftritt der einzelnen Bands sorgten die Organisatoren des Bandcontests für Schoweinlagen mit „Storch Heinar“ und einer Musikkapelle, erzählt der Bützower.

Am Ende des Abends entschieden dann eine Jury und das Publikum über die Platzierung. „Bei der Jurywertung erreichten wir die volle Punktzahl und waren da schon auf Platz eins“, erklärt Felix Schulz. Bei der Publikumsgunst habe dann ein Schalldruckmesser entschieden. Als die Besucher ihr Votum für „Riot Teddy“ abgaben haben, zeigte das Gerät 115 Dezibel an. „Damit waren wir ebenfalls spitze“, so Schulz.

Nun freuen sich die fünf Musiker auf das Finale im Mau-Klub in Rostock. Zuvor gibt es noch weitere Vorausscheide in Neubrandenburg, Schwerin Wismar und Greifswald. Die jeweils Erstplatzierten treten dann am 27. Mai gegeneinander an.

Das Satire-Projekt „Storch Heinar“, getragen von der Initiative „Endstation Rechts“, will nach eigenem Bekunden den Wiedereinzug der NPD in den Landtag in Schwerin verhindern. Dazu wird zum landesweiten Bandcontest eingeladen. Lokale Bands und Nachwuchsmusiker musizieren dabei unter dem Motto „Nazis den Marsch blasen“ für eine friedliche Gesellschaft und gegen rechte Gewalt.

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