Bützow : Bützow, wie man es damals kannte

In der Buchhandlung S. Berg, Inh. Alexander Goßrau, an der Ecke Markt/Lange Straße gab es eine Leihbibliothek mit 7000 Bänden.
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In der Buchhandlung S. Berg, Inh. Alexander Goßrau, an der Ecke Markt/Lange Straße gab es eine Leihbibliothek mit 7000 Bänden.

SVZ-Serie: Geschichten aus dem Schuhkarton – Teil 94. Erinnerungen an Bützow nach Joachim Fensch (Teil 2)

svz.de von
17. April 2015, 10:17 Uhr

Kaum war die Heiterkeit über die köstliche Anekdote von Frau Pupke und ihrer Tochter, de de Kirls so giern mücht, aus der Zitronengasse abgeklungen, führte Joachim Fensch die Zuhörer weiter durch das Bützow seiner Schulzeit. Auf der rechten Seite der Schlossstraße der Preußenhof, Christopher Herbst, Kaufmann Holtz, auf der linken Seite Dr. med. Bätke, Rechtsanwalt Vorbeck, Kaufhaus Ramelow und Friseur Kehrwieder. Nicht zu vergessen „Sherry“ (Paul) Richter aus der Schlossstraße 10.


Die lautstärksten Trinkkumpane


Ein Allerweltskerl, immer gut gelaunt und zu allerlei Späßen aufgelegt. Er bezeichnete sich als Rentier. „Mit 30 Jahren schon Rentner, wie kann das angehen?“, fragte Joachim Fensch neugierig seinen Vater. „Nein, nein, kein Rentner. Rentier! Sherry und seine Mutter leben von dem angehäuften Kapital des verstorbenen Vaters, dem ehemaligen Besitzer der Schlossbrauerei Julius Richter“, klärte Amthauptmann Friedrich Fensch den Sohn auf. Sherry Richter und der Viehhändler Joachim Evert waren die lautstärksten Trinkkumpanen in der Rosendiele von Westphals. Vorn an der Langen Straße 57 hatte Karl Westphal einen Tabakladen, in dem Joachim Fensch seine ersten Zigaretten kaufte.

Den Rest dieser Geschichte aus dem Schuhkarton lesen Sie in der Ausgabe vom 18. April oder im ePaper.

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