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Einzelhandel : Bützow-Card ist beschlossene Sache

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Das Rabattsystem können Kunden jetzt mit einer individuell gestalteten Karte nutzen

von
erstellt am 14.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Die Bützower können bald mit der eigens auf ihre Stadt gemünzten Rabattkarte einkaufen. „Die Bützow-Card kommt. Sie ist bestellt und wird in etwa zwei Wochen da sein“, sagt Karina Siebernik, Inhaberin der Drogerie Krafft und Vorsitzende des Gewerbevereins. Zehn Geschäfte werden dann mit dem Punktesystem der Bützow-Card arbeiten. Das Konzept dahinter: Wer in einem Laden einkauft, der die Karte führt, kann diese bei Bezahlung vorlegen und bekommt für seinen Einkauf Bonuspunkte. Diese können gesammelt und später gegen einen Artikel nach Wunsch oder eine Dienstleistung eingelöst werden.

Karina Siebernik ist von dem System überzeugt. Sie führt seit November bereits die Güstrow-Card, deren Betreibergesellschaft schon seit einer Weile plant, Bützow mit ins Boot zu holen. „Seit ich die Karte eingeführt habe, konnte ich etwa 40 davon verkaufen. Viele fragen schon danach“, sagt Siebernik.

Die Bützower Einzelhändler sind sich dessen jedoch nicht so sicher. Nur fünf von 60 eingeladenen Gewerbetreibenden, darunter auch Handwerker, seien im Januar zur Infoveranstaltung gekommen, berichtet die Vorsitzende des Gewerbevereins. „Die mangelnde Resonanz hat mich sehr enttäuscht. Schließlich haben doch alle zu tun, über die Runden zu kommen. Man muss sich doch über jedes Mittel der Kundenbindung informieren“, betont Karina Siebernik. Sie räumt aber auch ein, dass die Anschaffung der Karte für die Händler zunächst mit Kosten verbunden ist. So müssen die Anschaffung des Lesegerätes und eine monatliche Gebühr bezahlt werden. „Aber man kann auch etwas tun, um die Kunden in der Region zu halten.“

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