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Schwaan : Bürger sorgen sich um Baufortschritt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Gleich nach dem Baustart im März waren viele verschiedene Firmen beteiligt

svz.de von
erstellt am 26.Aug.2014 | 17:02 Uhr

Seit gut einem halben Jahr wird an der Warnow in Schwaan fleißig gebaut. Die alte Brücke ist mit schwerer Technik bereits entfernt worden. Derzeit laufen die Arbeiten am Uferbereich für die Gründung der neuen Brückenelemente. Die erste Vollsperrungsphase haben die Schwaner und auch die Pendler, die sonst die Strecke über die Warnow nutzen, bereits überstanden. In den ersten Wochen waren Mitarbeiter vieler verschiedenen Firmen auf dem Areal zu sehen. „Jetzt sind es ziemlich wenig. Da stellt sich doch die Frage, ob die Brücke in Schwaan noch das wichtigste Brückenprojekt in der Region ist“, moniert Wolfgang Ziche. Der Schwaner habe sich das nun schon mehrfach gefragt und sei auch mit anderen Einwohnern darüber ins Gespräch gekommen.

 „Wo sind die vielen Leute vom Anfang? Kann die Bauzeit so überhaupt eingehalten werden?“ Ziche wünscht sich eine Antwort. Und genau die gibt es jetzt von Straßenbauamtsleiter Ronald Normann: „Es stimmt, es ist momentan die größte Brückenbaustelle. Das bedeutet aber nicht, dass dort auch die meisten Arbeiter im Einsatz sein müssen“, sagt der Güstrower Straßenbauamtsleiter. Selbst fährt Normann fast täglich an der Baustelle entlang und hat wohl bemerkt, dass nicht mehr so viele Arbeiter wie zu Beginn dort im Einsatz sind. „Doch das ist nun einmal Sache der einzelnen Gewerke und es geht flott voran. Wir liegen momentan gut im Plan. Aber ich kann durchaus verstehen, dass sich die Bürger Sorgen machen. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn Nachfragen kommen“, betont Ronald Normann.  Noch seien die Bauleute mit den Spundwänden beschäftigt, aber sobald diese geschlossen sind, geht es an die Pfahlbohrungen für die neue Warnow-Brücke. „Dann kommt auch wieder schwere Technik zum Einsatz und es ist dann bestimmt wieder etwas mehr los. Aber so ist das nun einmal, eine Baustelle hat auch mit Planung zu tun“, ergänzt Ronald Normann.

 

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