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Bützower Zeitung

17. Dezember 2017 | 22:39 Uhr

Bützow : Buckelpiste verärgert Bützower

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Garagenpächter bemängelt Zustand des Weges zwischen Karl-Marx-Straße und Rühner Landweg

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2016 | 10:00 Uhr

Schlaglöcher, zugefrorene Pfützen, Unebenheiten: Der Verbindungsweg zwischen der Karl-Marx-Straße und dem Rühner Landweg gleicht einer Buckelpiste. Für Hans Jührendt ist dieser schlechte Zustand nicht hinnehmbar. Der Bützower hat eine der Garagen gepachtet, die sich auf halber Strecke des Weges befinden, und nutzt diesen daher regelmäßig. „Es reiht sich Loch an Loch, das ist kein Zustand“, sagt Jührendt. Mit dem Auto müsse er extra langsam fahren, damit keine Schäden entstehen. Außerdem würden viele Kinder dort auf dem Weg zur Schule entlang gehen und müssten an unzähligen Löchern vorbei. „Es muss etwas unternommen werden“, sagt Jührendt.

Der Stadt ist der Zusand des Weges bewusst. „Gerade nach dem Winter beziehungsweise nach dem häufigen Wechsel von Frost- und Tauperioden entstehen Schäden im Bereich der Bitumenfahrbahnen und bei unbefestigten Wegen“, heißt es aus der Verwaltung. Deshalb würden diese regelmäßig kontrolliert und bei extremen Schäden sofort, sonst bei trockenem Wetter und durchgehenden Temperaturen über null Grad, repariert. Ausgebessert werden die Schäden jedes Jahr von den Mitarbeitern des Bützower Bauhofs oder von anderen Fachfirmen.

Für Hans Jührendt sind diese Maßnahmen jedoch wenig vielversprechend. Er sagt: „Die Ausbesserungen halten nicht lange.“ Um Abhilfe zu schaffen, hat der Rentner auch schon selbst mit angepackt. Gemeinsam mit anderen Garagenpächtern füllte der Rentner die breiten Löcher direkt vor den Garagen mit Kies auf. „Die Stadt hat ihn uns zur Verfügung gestellt, wir haben dann alles ausgebessert.“ Aber dieser Einsatz liege mittlerweile schon einige Jahre zurück und habe keinen langfristigen Erfolg gebracht. Im Prinzip sei ein fester Belag nötig, so Jührendt.

Wann und ob die Stadt eine langfristigere Lösung in Angriff nimmt, ist fraglich. Zumindest in den nächsten zwei Jahren wird sich zunächst nichts an der Situation ändern. Denn: „Ein grundsätzlicher Ausbau des Weges ist im Doppelhaushalt nicht eingeordnet“, heißt es weiter aus der Verwaltung.

Bei Minusgraden und Bodenfrost erscheine das Problem erst einmal nicht besonders gravierend. Wirklich problematisch werde es aber bei Tau- und Regenwetter, sagt Hans Jührendt. „Wenn erst einmal das Wasser kommt, verwandelt sich hier alles in eine Seenlandschaft.“

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