Gross Grenz : Bröbberow schafft Platz für Kinder

Eine Szene aus der Kita Groß Grenz: Erzieherin Marita Urban reicht einem Mädchen das Essen.
Eine Szene aus der Kita Groß Grenz: Erzieherin Marita Urban reicht einem Mädchen das Essen.

Gemeinde plant Umbau des Dachbodens im Bürgerhaus Groß Grenz als weiteren Raum für Kita / 15 Plätze als Übergangslösung

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12. März 2018, 16:00 Uhr

Die Kindertagesstätte „An der Beke“ in Groß Grenz platzt aus allen Nähten. Alle 80 Plätze seien belegt, bestätigt Einrichtungsleiterin Juliane Pehlke. In Bröbberow und Groß Grenz wird zudem immer mehr Zuwachs verzeichnet, dadurch wird sich der Bedarf an Betreuungsplätzen noch weiter erhöhen.

„Viele haben ihre Kinder noch nicht angemeldet“, sagt Juliane Pehlke. Die Kita ist zu klein. Deswegen sah sich die Gemeinde gezwungen zu handeln. Die Gemeindevertreter haben nun eine Lösung gefunden, die für eine zeitweilige Entlastung sorgen soll.

15 Kinder sollen bald auf dem Dachboden des Bürgerhauses, in dem die Kita angesiedelt ist, Platz finden. 40 Quadratmeter Gemeinderaum sowie Sanitärbereiche werden dafür ausgebaut. „Die Infrastruktur dafür ist da“, sagt Bürgermeister Steffen Marklein. Die Räumlichkeiten seien gedämmt und die Trockenbauarbeiten ohnehin alle fertig. Die Unterbringung von bis zu 15 Kindern ist eine Übergangs-Lösung. Wenn die Kinder, die aus anderem Gemeinden nach Groß Grenz kommen, aus dem Kitaalter „herausgewachsen“ sind, soll der Dachboden nicht mehr als Kita benutzt werden.

Derzeit macht der Anteil der Kinder aus der Gemeinde Bröbberow einen Anteil von 35 Prozent in der Kita Groß Grenz aus. „Aufgrund der hohen Nachfrage müssen wir die Kapazitäten erhöhen, um alle Kinder aus unserer Gemeinde zu beherbergen“, erklärt der Bürgermeister.

Die Gemeinde setze sich sehr dafür ein, dass alle Kinder aus ihrem Gebiet vor Ort betreut werden. „Dafür stellen wir dem Träger Gemeinderaum zur Verfügung.“

Träger ist „Aktiv in MV“. Und wenn alle Kinder aus der Gemeinde untergebracht seien, würden die übrigen Plätze auch für Externe zur Verfügung gestellt, ergänzt Steffen Marklein.

Wie viel die Gemeinde der Einsatz zur Unterbringung der Kinder kostet, ist noch nicht bekannt. Ins Uferlose werden die Ausgaben aber nicht gehen, da die Arbeiten nicht allzu umfassend sein werden. Für selbige sucht die Gemeinde noch helfende Hände. Handwerkliches Geschick ist gefragt.

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