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Bützower Zeitung

22. November 2017 | 16:13 Uhr

Bützow : Bester Rammler gesucht

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Rassekaninchenzuchtverein M3 Bützow veranstaltete Jahresschau und kürte die besten Tiere

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Über das gesamte Wochenende hatten Interessierte die Möglichkeit, sich Kaninchen aller Arten anzusehen. Der Rassekaninchenzuchtverein M3 Bützow veranstaltete seine Jahresschau in der ehemaligen BHG-Sporthalle. Mehr als 150 flauschige Tiere von Züchtern aus sieben Vereinen konnten unter die Lupe genommen werden.

Das taten allerdings nicht nur Familien, sondern auch Punktrichter. Es wurden nämlich in den verschiedensten Kategorien Ränge verteilt. Zu den Hauptwettbewerben zählte beispielsweise der Scheckenclub.Daneben gab es die allgemeine Schau. Zudem gab es für jede Rasse einen eigenen Wettbewerb. Drei geladene Punktrichter aus Eggesien, Laage und Friedrichsruhe bewerteten die Tiere. Christopher Kröplin vom Bützower Zuchtverein – bei der Schau zum Vereinsmeister gekürt – erklärte, dass es dabei um Gewicht, Körperform, -typ und -bau, das Fellhaar sowie um den Pflegezustand geht. Nuancen entscheiden. Die Punktrichter haben ein geschultes Auge. Für den Laien sehen nämlich alle Tiere einfach flauschig und niedlich aus.

Kein Wunder, so Christopher Kröplin, schließlich bringen die Züchter nur ihre besten Tiere mit. Wer große Mankos wie Geschlechts- oder Zahnmissbildungen aufweise, der hat auf einer solchen Schau keine Chance.

Bereits die elterlichen Hasen sollten makellos sein, damit der Nachwuchs auch perfekt wird. Und das lassen sich Züchter natürlich auch etwas kosten. „Es ist ein Hobby wie Motorradfahren oder Angeln, auch das kostet Geld“, sagt Christopher Kröplin. Kostspielig sind zum Teil auch die weiten Wege, die zurückgelegt werden. „Manche Züchter wohnen weit weg.“ Wer auf der Suche nach guten Rammlern oder Häsinnen ist, der muss schon mal die Bundesrepublik bereisen. „Aber dabei entstehen auch Freundschaften.“

Und neben dem Geld machen die Tiere auch Arbeit. Sie wollen beispielsweise jeden Tag gefüttert werden und müssen für eine Schau wie diese geimpft werden. Zu groß sei das Risiko einer Ansteckung.

Von dem Ergebnis der Mühen, die die Züchter auf sich nehmen, konnte sich jedermann drei Tage lang während der Schau überzeugen. „Eine solche Ausstellung ist nur mit Unterstützung möglich“, erklärt Christopher Kröplin. Er dankte allen Helfern und Sponsoren.

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