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Bützower Zeitung

23. November 2017 | 01:18 Uhr

Gemeindeleitbild : Bernitt ist gut aufgestellt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Einwohner der Gemeinde beteiligten sich an der großen Befragung zur Zukunftsfähigkeit der Kommune / 73 Punkte vergeben

von
erstellt am 14.Nov.2017 | 05:00 Uhr

Natürlich ist auch in Bernitt nicht alles rosig. Dennoch habe die Gemeinde vieles vorzuweisen, sagt Bürgermeisterin Birgit Czarschka. Bei der großen Befragung zur Zukunftsfähigkeit der Gemeinden, vom Land initiiert, haben sich die Bernitter 73 von 100 möglichen Punkten gegeben. Daran beteiligt waren nicht nur die Gemeindevertreter.

„Ich hatte zu einer Informationsveranstaltung eingeladen“, erzählt die Bürgermeisterin. Gekommen seien viele Einwohner, auch aus den Ortsteilen, auch solche, die sie selbst noch nicht mit Namen kannte, sagt Birgit Czarschka. Zunächst wurde der Fragebogen erläutert und dann konnte jeder Teilnehmer der Runde selbst seine Punkte vergeben, schildert die Chefin einer Gemeinde mit 13 Ortsteilen das Prozedere. „Am Ende lag die Punktzahl zwischen 68 und 73.“ Es seien viele interessante Gespräche zustande gekommen. Und erst dadurch sei vielen auch bewusst geworden, womit Bernitt eigentlich punkten kann. Und daran sind viele in den Dörfern beteiligt.

„Wir haben drei freiwillige Feuerwehren an vier Standorten, dazu Fördervereine der Feuerwehr, wir haben unsere Ortsgruppen der Volkssolidarität, wir haben die Vereine wie zum Beispiel Kirche belebt in Bernitt“, zählt Birgit Czarschka auf und weiter: „Es gibt die Volleyballgruppe in Kurzen Trechow, den Dorfladen in Bernitt, das Aggarmuseum in Viezen, die Wandergruppe in Schlemmin oder die Musiktalente in Viezen.“ All diese Aktivitäten sorgen dafür, dass das gesellschaftliche Leben in den Dörfern funktioniert. Für Schule und Kita gibt es auch Punkte, die vom Amt automatisch vergeben wurden.

Doch auch wenn es finanziell nach wie vor schwierig sei, habe die Gemeinde auch in dieser Hinsicht einiges auf den Weg gebracht. Dazu zählen zum Beispiel die Entgeltverhandlungen mit dem Landkreis. Dadurch sank der Zuschussbedarf für die Kita. „Wir haben einen ausgeglichenen Haushalt. Sicherlich auch, weil wir weniger Amtsumlage zahlen mussten“, sagt Birgit Czarschka.

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