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Bützow : Berliner übernimmt „Die Scheune“

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Peter Matelski steht seit Anfang April hinter dem Tresen der Bützower Kneipe

von
erstellt am 18.Apr.2016 | 21:00 Uhr

In der „Scheune“ weht ein frischer Wind: Peter Matelski aus Berlin hat die Kneipe in der Bützower Innenstadt Anfang April übernommen – und ist dafür extra aus der Hauptstadt in die Warnowstadt gezogen. „Ich war im Internet auf der Suche nach einer Bar und habe mich sofort in die ,Scheune‘ verliebt. Es ist eine richtig süße, kleine Kneipe“, erzählt der 64-Jährige.


Große Pläne für die kleine Kneipe


Jetzt hofft Matelski darauf, dass die Bützower das Lokal, das seit November vergangenen Jahres geschlossen war, wiederentdecken. Schon jetzt hat der gelernte Koch, der bereits seit seinem 15. Lebensjahr in der Gastronomie tätig ist, viele Ideen, um die Kneipe zu beleben. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass hier auch mal Lesungen oder ähnliche Veranstaltungen stattfinden. Das bietet sich doch an“, sagt Matelski. Auch Live-Musik gehöre für ihn zu einem gelungenen Ambiente. „Ich würde den Raum aber auch für Feiern vermieten“, so der Neubützower.

Die Entscheidung, seine Heimatstadt Berlin zu verlassen, fällte Peter Matelski bewusst. „Ich war auf der Suche nach ein bisschen mehr Ruhe“, erzählt der Gastronom. In der Warnowstadt habe er sich bereits von Anfang an wohl gefühlt: „Jeder hier kommt mir wohlwollend entgegen. Es haben mich schon viele gefragt, ob sie mir auf irgendeine Art helfen können.“

„Die Scheune“ betreibt Matelski bislang allein. So steht er derzeit montags bis sonntags von 17 bis 24 Uhr hinter dem Tresen. Wenn er sich in Bützow etabliert hat, könne er sich aber vorstellen, noch jemanden einzustellen. Und auch sonst hat Matelski große Pläne für die kleine Kneipe. „Mein Traum ist, daraus irgendwann einmal ein bisschen gepflegte Gastronomie zu machen. Nichts Abgehobenes, aber mit Anspruch“, sagt er.

Zunächst hofft er jedoch, dass sich die Neueröffnung der Kneipe unter den Bützowern herumspricht. Er selbst hat bereits sein Herz an das Lokal verloren. „Ich finde, es hat eine ganz besondere Atmosphäre. Für mich ist das hier keine Spielerei“, sagt Matelski.

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