Bützow : Bereit für Schnee und Eis

Was wird der Winter 2017/18 wettertechnisch der Region bescheren?
Was wird der Winter 2017/18 wettertechnisch der Region bescheren?

Mitarbeiter des Bauhofes sondieren schon jetzt früh um 4 Uhr die Wetterlage

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28. November 2017, 10:00 Uhr

Für die Mitarbeiter vom Bützower Bauhof werden die Nächte wieder kürzer. Denn bereits jetzt sind sie in Winterbereitschaft, sagt Bauhofchef Rainer Jaretzki. Das heißt nicht, dass sie jeden Tag in aller Frühe schon Gewehr bei Fuß bereitstehen müssen. Doch sobald die Temperaturen in Richtung Gefrierpunkt wandern, muss einer der Mitarbeiter morgens um 4 Uhr die Lage sondieren. „Und das heißt nicht nur, vor die Tür zu gehen, sondern auch schon mal Kontrollfahrten zu machen“, sagt Rainer Jaretzki. Dabei bringen die Bauhofleute auch ihre Erfahrung mit ein. Denn in der Stadt gibt es sehr unterschiedliche Bereiche, wann es zur Glatteisbildung kommt. So hatten die Mitarbeiter auch schon einen ersten Einsatz in dieser jetzt beginnenden Wintersaison 2017/18. Kürzlich war es an einem Morgen unter anderem an der Aalfangbrücke mächtig glatt, musste gestreut werden, erzählt der Bauhofchef.

Die sechs Mitarbeiter des Bauhof haben bei Schnee und Eisglätte ein umfangreiches Programm zu absolvieren. Denn verantwortlich sind sie für alle Straßen im Stadtgebiet. Da ist es egal, wer der Baulastträger ist, also Land oder Kreis. „Vom Ortseingang bis zum Ortsausgang müssen wir schieben“, erklärt Rainer Jaretzki. Hinzu kommen alle städtischen Gehwege.

Dafür steht den Mitarbeitern moderne Technik zur Verfügung. Bewährt hat sich zum Beispiel beim Befüllen der Einsatzfahrzeuge die Silo-Anlage auf dem Bauhof. Die hat sich die Stadt vor vier Jahren rund 45 000 Euro kosten lassen. So fällt die schwere körperliche Arbeit weg und es gibt einen enormen Zeitgewinn.

Noch sei die Anlage gefüllt. Doch der Vorrat aus dem Vorjahr werde wohl nicht ganz reichen, sagt Rainer Jaretzki. Doch um neues Streugut zu bestellen, dafür reiche der Platz in dem Silo noch nicht aus. „Wenn eine Lieferung kommt, sind das immer gleich 25 Tonnen. Dafür fehlt aber ein wenig Luft“, sagt der Bauhofchef.

Auch in anderen Gemeinden des Amtes ist man für die Winterzeit gerüstet. In Oettelin zum Beispiel haben die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung den Vertrag mit einem einheimischen Unternehmer verlängert. Dabei geht es um die Gemeindeflächen.

„Wir haben unser eigenes Streufahrzeug und den Winterdienst optimiert“, so Bernitts Bürgermeisterin Birgit Czarschka. Die Großgemeinde verfügt über ein riesiges Straßennetz. „Leider gehören viele Straßen dem Kreis, doch der Schnee, der darauf liegt gehört uns“, erklärt die Bürgermeisterin. Aber die Gemeinde könne sich auch auf die Unterstützung der Landwirte verlassen. Wichtig sei immer, dass zunächst die öffentlichen Bereiche wie Schulen und Kindertagesstätten schnell schnee- und eisfrei seien.

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