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Entwurf aus Weimar : Bekommt Bützow bald ihr Tornado-Denkmal?

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Studentischer Entwurf aus Weimar vom Ausschuss für Bildung und Soziales für gut befunden

von
erstellt am 08.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Ein Denkmal zur Erinnerung an den Tornado – das könnte bald Realität werden. Ein Student von der Bauhaus-Universität Weimar hat anlässlich eines Aufrufs der Stadt (SVZ berichtete) einen Entwurf eingereicht. „Es ist ein Stahlobjekt, das in einer interessanten Form Verwirbelungen zeigt“, berichtet Joachim Fiedler (SPD), Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Soziales, über den der Aufruf lief.

Ursprünglich richtete sich die Aufforderung, Ideen für ein Tornado-Denkmal zu entwerfen, an Schulen aus der Region. Von diesen sei aber nichts eingereicht worden, sagt Fiedler. Der Student aus Weimar sei darauf gestoßen, weil er Verwandte in Mecklenburg hat und die Ereignisse um den Tornado daher verfolgt hat. „Er hat eindeutig eine große Heimatverbundenheit“, sagt Fiedler. „Wir im Ausschuss haben seinen Entwurf für gut befunden und auch eine Empfehlung an die Verwaltung gegeben.“

Bevor die Stadt sich dazu entscheidet, ein Denkmal nach dem Entwurf aus Weimar auch tatsächlich errichten zu lassen, muss noch die Frage nach den Kosten geklärt werden. Eine genaue Summe werde noch ermittelt, sagt Fiedler. Es sei aber klar, dass Bützow keine horrenden Summen für ein Denkmal ausgeben könne, darüber seien sich beide Seiten einig.

Fällt der Entschluss am Ende zugunsten des Entwurfs des Studenten aus, wird das Denkmal im Bereich des ersten Bauabschnitts im Park am Schloss, dem ehemaligen Rosengarten, aufgestellt. „Wenn alles planmäßig läuft, könnte es vielleicht im Spätherbst aufgebaut werden“, sagt Joachim Fiedler.

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