Bützow : Beamter: Geldanlage im Knast brachte „dicken“ Gewinn

Was geschah wirklich hinter diesen Mauern? Das Gericht versucht das erneut herauszufinden.
Was geschah wirklich hinter diesen Mauern? Das Gericht versucht das erneut herauszufinden.

Verfahren wegen des Verdachts der Bestechlichkeit gegen Justizangestellten aus Bützow gestern mit Zeugenbefragung fortgesetzt

svz.de von
09. Juli 2014, 19:00 Uhr

 Bützow/Rostock  Gestern wurde mit Zeugenbefragungen das Strafverfahren gegen einen Beamten im Strafvollzug der Justizvollzugsanstalt Bützow fortgesetzt. Dem heute 49-Jährigen, wird Vorteilsannahme beziehungsweise Bestechlichkeit vorgeworfen (SVZ berichtete).

Der Beamte  wird beschuldigt, in den Jahren 2002/2003 über Mittelsmänner von dem bekannten Rostocker Rotlichtkönig Arthur B. Bestechungsgelder für das Einschleusen von Nachrichten, Handys und SIM-Karten in die Justizvollzugsanstalt Bützow entgegengenommen zu haben. Die Anklage spricht von 15 000 Euro. Der Angeklagte bestreitet den Vorwurf. Die 15 000 Euro resultieren aus einer Geldanlage beim CMC. Dabei soll es sich um eine „Geldanlagefirma“ handeln, die Häftlinge für Häftlinge gegründet haben. Den Vertrag schlossen er und andere Beamte mit dem damals wegen schweren Betruges einsitzenden Norbert W. sozusagen per Handschlag ab.

Was die Zeugenbefragung noch ergab und wie der Prozess weitergeht, das erfahren Sie in der Bützower Zeitung vom 10. Juli und im ePaper.

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