Bützow : Baustelle bleibt Geduldsprobe

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Da die Arbeiten Am Forsthof nicht planmäßig verlaufen, bleibt die Sperrung bis 22. Dezember bestehen. Zusätzliche Maßnahme ab 4. Dezember

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27. November 2017, 05:00 Uhr

Die Vollsperrung der Kreisstraße GÜ 6, im Bereich Leninring bis Ziegelhofweg, bleibt noch bis zum 22. Dezember bestehen. Darüber informiert der Landkreis Rostock. Grund dafür seien Veränderungen im Bauablauf. Das Ziel sei es jetzt, bis Weihnachten die Schwarzdeckenarbeiten abzuschließen und die Straße für den Verkehr freizugeben, heißt es vom zuständigen Straßenbauamt. Im kommenden Jahr sollen der Geh- und Radweg sowie die Straßenbeleuchtung gebaut werden. Die Restarbeiten sollen voraussichtlich im März abgeschlossen sein. Die Anwohner werden rechtzeitig informiert, heißt es weiter.

Für Anwohner und Autofahrer heißt das, dass sie sich weiterhin in Geduld üben müssen. Nicht so einfach, zumal die Baustelle auch die Zufahrt zu den nicht gesperrten Straßen beeinträchtig. So empfindet Ronny Ehlers, Anwohner im Rühner Landweg, die teilweise großen Löcher, die im Bereich der Kreuzung vorzufinden sind, als Zumutung. „Es kommt mir so vor, als ob das nicht aufgeschüttet wird. Das kenne ich aber eigentlich so von Baustellen“, sagt der Bützower. Stellen wie diese, die auch im Zugangsbereich Gartenstraße zu finden seien, würden sich stark auf die Autos auswirken, die nunmal Verschleißteile seien.

Das Straßenbauamt weist die Kritik von sich. „Dies ist keine offizielle Umleitungsstrecke, aber es werden laufend Instandsetzungen bei schlechten äußeren Bedingungen durchgeführt“, heißt es. Als problematisch hat sich jedoch das Wetter erwiesen. Aufschüttungen seien durch die ständige Feuchtigkeit bedingt Grenzen gesetzt.

Ab kommender Woche wird noch eine weitere Maßnahme die Geduld von Autofahrern erproben. Vom 4. bis 14. Dezember ist zudem der Ausbau der Kreuzung Gartenstraße/Am Forsthof geplant. „Dort wird Asphalt aufgebracht“, heißt es vom Bauamt. Für diesen Zeitraum bleibt die Kreuzung auch für den Anliegerverkehr gesperrt. Auch der öffentliche Nahverkehr ist dadurch eingeschränkt. So kann die Haltestelle Rühner Landweg bis zum 14. Dezember nicht bedient werden. Abhilfe wird durch eine Ersatzhaltestelle geschaffen, die die Firma Rebus auf dem Parkplatz am Rosengarten errichtet. Dieser ist dann wiederum für Autofahrer gesperrt. Aber auch hier soll es einen Ausgleich geben: Die Stadt öffnet den „Rühner Laden“, in dem der Poller am Pflegeheim entfernt wird. Die Anwohner können Ihre Wohnung oder den Ersatzparkplatz am alten Edeka-Markt über die Karl-Marx-Straße und den Rühner Laden erreichen.

Die Termine, die das Straßenbauamt des Landkreises als Zieldaten setzt sind nicht in Stein gemeißelt. Es sei witterungsabhängig. „Bei niedrigen Temperaturen, die den Asphalteinbau beeinträchtigen würden, sind Verschiebungen möglich.“ Die Bauarbeiter bemühen sich nun darum, dass an Weihnachten wieder der Normalzustand herrschen kann.

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