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Bützower Zeitung

23. Oktober 2017 | 01:02 Uhr

Neu Wiendorf : Baubeginn 2017 – vielleicht

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Seit Jahren wartet die Gemeinde Wiendorf auf den Beginn der Umbauarbeiten am Bahnübergang in Neu Wiendorf

Der Bahnübergang in Neu Wiendorf soll seit Jahren saniert werden. Im nächsten Jahr ist nun die Realisierung des langwierigen Projektes geplant, informiert Gisbert Gahler, Regionalbüro Kommunikation Berlin, Deutschen Bahn.

„Für die besagte Örtlichkeit ist ein technisch gesicherter Bahnübergang mittels Halbschranken geplant. Die Kosten für den Umbau betragen etwa 950 000 Euro, die Realisierung ist für 2017 geplant.“ Die nötigen Weichen dafür seien gestellt: „Für den Bahnübergang Büdnerweg (Neu Wiendorf) haben wir bei unserer Aufsichts- und Genehmigungsbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt Hamburg/Schwerin, einen Antrag auf Erteilung einer planungsrechtlichen Zulassungsentscheidung gestellt“, heißt es auf Nachfrage zum Stand der geplanten Maßnahme und weiter: „Mit dem Planrechtsverfahren werden alle Träger öffentlicher Belange einbezogen und eine abschließende Genehmigung des Bauvorhabens mit dem Beschluss durch die Aufsichtsbehörde erteilt.“

Bürgermeister Frank Heidelk glaubt nicht daran, dass hier tatsächlich sehr bald etwas passiert. Zu oft habe die Gemeinde die Zusage erhalten, im nächsten Jahr würde es losgehen. Jahr für Jahr wurde Geld in den Haushalt eingestellt – einzig die Summe erhöhte sich. So war zeitweise geplant, den mit Halbschranken ausgestatteten Übergang mit Vollschranken auszurüsten. Gut 1,5 Millionen Euro sollte das kosten – die Gemeinde muss von den tatsächlichen Kosten gut ein Drittel tragen.

Geld wurde dieses Mal nicht eingestellt, einen aktuellen Stand, wie es weitergeht, habe die Gemeinde in dieser Sache nicht, so Heidelk. „Wir können uns nur auf die alte Leistungsvereinbarung berufen“, sagt er – und diese ist so alt, wie die Dikussion um die Sanierung selbst.

„Der Bahnübergang wird vollständig erneuert – alle Anforderungen unter anderem aus dem Straßenverkehr und aus dem Bahnbetrieb bestimmen auf der Grundlage technischer Richtlinien die Planung“, heißt es dazu von Gisbert Gahler.

Die Gemeinde selbst erfahre sicherlich kurz vor Baubeginn, dass das jahrelange Hin- und Her schließlich ein Ende hat, meint der Bürgermeister. Er zeigt sich entäuscht über die zurückliegende Zusammenarbeit. „Ich finde es fürchterlich, was die mit uns machen“.

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