Neuendorf : Autoknacker schützen ihr Leben

Ausbilder  Uwe Oschmann  erklärt, worauf beim Einsatz der Technik zu achten ist.
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Ausbilder Uwe Oschmann erklärt, worauf beim Einsatz der Technik zu achten ist.

Auf dem Hof vom Abschleppdienst André Liedtke trainieren Kameraden der Feuerwehren aus Bützow und Tarnow gemeinsam den Ernstfall

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23. März 2014, 17:25 Uhr

Es knallt heftig, als Michael Bastian von der Freiwillige Feuerwehr Tarnow die B-Säule des Auto zerschneidet. Der Grund: Luft ist aus dem Airbag entwichen. Damit die Lebensretter nicht selbst in Gefahr geraten, üben sie regelmäßig den Ernstfall. „Seit zehn Jahren sind wir dafür auch beim Abschleppdienst André Liedtke in Neuendorf zu Gast“, erzählt Bützows Wehrführer Holger Gadinger. Auch an diesem Sonnabendvormittag ist das so.

Wenn Brandschützer im Landkreis Rostock ausrücken, geht es hauptsächlich nicht mehr nur um Brände löschen. Mehr als die Hälfte aller Einsätze (791 im Jahr 2013) waren „technische Hilfeleistungen“. Dazu zählen vor allem auch Einsätze bei Unfällen, wenn Menschen aus Autowracks befreit werden müssen. Doch bevor überhaupt Schere und Spreizer zum Einsatz kommen, müssen die Kameraden genau überlegen, wie sie vorgehen. Denn sonst bringen sie sich selbst in Gefahr. „Ein Auto hat heutzutage bis zu zwölf verschiedene Airbags“, erklärt Uwe Oschmann. Der Ausbilder leitet an diesem Sonnabendvormittag die Trainingseinheit. Und in jedem Airbag sei eine Gaskartusche. Eine kleine Granate. „Die reist einem die Hand weg, wenn man nicht aufpasst“, so Oschmann.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Bützower Zeitung und im ePaper.

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