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Bernitt/Rostock : Auto in Bernitt geklaut und in Rostock abgefackelt

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Besteht ein Zusammenhang zwischen Unfall bei Trechow und Autodiebstahl?

von
erstellt am 05.Jan.2015 | 18:20 Uhr

Die Kriminalpolizei muss erneut den Diebstahl eines Autos aufzuklären. In der Neujahrsnacht wurde in Bernitt ein Auto gstohlen. Am Sonnabend, 3. Januar, stand gegen 20 Uhr dann in einem Waldstück ein Citroën Picasso in Flammen. Trotz Einsatz der Feuerwehr brannte dieser vollständig aus. Anhand des Nummernschildes war schnell klar – es handelt sich um das Auto, dass in der Neujahrsnacht in Bernitt entwendet wurde.

Besteht zwischen diesem Diebstahl in Bernitt und einem Unfall, der sich am Neujahrstag gegen 3.50 Uhr auf der L11 bei Kurzen Trechow ereignete, ein Zusammenhang? Dort war ein Unbekannter mit einem Golf von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Der Unfallverursacher flüchtete über ein Acker. Die Polizei setzte Fährtenhunde ein, konnte den Mann aber nicht finden. Wie sich herausstellte, war der Golf in der Nacht vom 17. und 18. Dezember in Sternberg gestohlen worden (SVZ berichtete). Zum SVZ-Beitrag über diesen Unfall in der Neujahrsnacht schrieb Jean Höpner per Facebook: „Ca. zwei Stunden nach dem Unfall wurde der Wagen von meinen Eltern, der in ca zwei bis drei Kilometer Entfernung stand (in Bernitt – d. Red.), geklaut. Eventuell gibt es einen Zusammenhang, da der Unfall-Fahrer ja nicht gefunden wurde.“

In der Tat könnte man einen Zusammenhang vermuten. Doch an solche Spekulationen werde sich die Polizei nicht beteiligen.

Der Pressesprecher der Polizeiinspektion Güstrow, Gert Frahm, erklärte gestern ausdrücklich gegenüber unserer Redaktion: „Wir kennen bisher weder den Namen des Unfall-Fahrers bei Kurzen Trechow; noch, wer den jetzt in Rostock abgefackelten Citroën gefahren hat.“

In beiden Fällen laufen die Untersuchungen. Der ausgebrannte Citroën wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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