zisch : Ausgrabung auf dem Schulhof

Fleißige Archäologen: Die Schüler buddeln eifrig am Ausgrabungsort.  Fotos: Privat
Fleißige Archäologen: Die Schüler buddeln eifrig am Ausgrabungsort. Fotos: Privat

Mit Schaufel und Pinsel bewaffnet gruben Schüler aus Bützow Schätze aus

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24. November 2014, 04:00 Uhr

Geschichtsunterricht – lauter Fakten und Zahlen über Leute, die längst tot sind – stinklangweilig. Und woher will man überhaupt wissen, was tatsächlich vor 10 000 Jahren so los war? So dachten einige von uns. Aber unsere Lehrerin Frau Blaudzun hat sich was Tolles ausgedacht, um uns das sehr anschaulich zu zeigen.

Im September war auf unserem Schulhof ein „Ausgrabungsfeld“ mit rot-weißem Absperrband gekennzeichnet. Die Schüler hatten sich mit Schaufeln und anderen Werkzeugen bewaffnet. In Gruppen zu je vier bis fünf Schülern wurde dann gearbeitet. Wir trugen sorgfältig die Erde ab, bis wir auf die ersten Tonscherben stießen. Beim Arbeiten mussten wir sehr vorsichtig vorgehen, damit die Fundstücke nicht beschädigt wurden. Jedes Fundstück wurde dokumentiert. Anschließend wurden die Tonscherben mit Pinseln vom Sand gereinigt. Nun probierten wir aus, ob die einzelnen Scherben sich zu einem Gefäß zusammensetzen ließen. Da mussten wir ganz schön puzzeln und jede Scherbe dreimal umdrehen! Aber schließlich passten dann die meisten Teile doch zusammen. Zum Schluss wurde die Schale bzw. der Tontopf zusammengeklebt.

Es hat allen viel Spaß gemacht. Wir fühlten uns wie richtige Archäologen!



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