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Bützower Zeitung

18. Dezember 2017 | 23:03 Uhr

Schwaan : Aus Premiere soll Tradition werden

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Erstmals fand beim Schwaaner Brückenfest ein Drachenbootrennen statt / Bürgermeister Mathias Schauer zieht positive Bilanz

svz.de von
erstellt am 22.Aug.2017 | 05:00 Uhr

„Bewegung und Begegnung“, damit war das Schwaaner Brückenfest überschrieben, das am vergangenen Wochenende seine 22. Auflage feierte. Und von beiden Dingen gab es genug. Bewegung hatten vor allem die Kinder im Autoscooter, auf der Hüpfburg oder im Karussell. Und Begegnungen hatte im Prinzip alle Besucher, denn viele Menschen zog es nach Schwaan.

„Die Händler und alle ringsherum sind zufrieden“, sagt Schwaans Bürgermeister Mathias Schauer (UWS). Er lobte die gute Organisation und freute sich darüber, dass so viele Menschen gekommen sind.

Doch auch die beste Planung kann eines nicht beeinflussen: Das Wetter. So gab es immer wieder Regen. Aber das hielt die Besucher nicht davon ab, das Fest zu besuchen und gute Stimmung zu verbreiten. Am Freitag beispielsweise, als die Hamburger Band „Coverpiraten“ auf der Bühne auftrat, goss es wie aus Eimern. Die Stimmung trübte dies jedoch nicht. Das imponierte auch der Band, die auf der Facebook-Seite des Schwaaner Brückenfestes schrieb: „UUUUUNGLAUBLICH SCHWAAN!!! Ihr definiert den Begriff Party ganz neu!!! Im strömenden Regen so zu feiern, ist unfassbar. Vielen Dank und hoffentlich bis 2018.“ „Für das Wetter kann man nichts“, weiß auch Mathias Schauer. „Aber die Bude war trotzdem voll, die Leute hat es nicht gestört. Das finde ich erstaunlich.“

Erstmals fand beim Brückenfest ein Drachenbootrennen statt. Schauers Fazit, und besser kann das Rennen nicht zusammengefasst werden: „Das soll zur Tradition werden.“ Die Stimmung auf dem Wasser, aber auch von den Zuschauern war hervorragend. „Alle waren happy drauf“, sagt der Bürgermeister. Acht Teams versuchten sich an der 250-Meter-Strecke. „Das hört sich erst einmal wenig an“, meint Schauer, „aber das geht ordentlich in die Arme“. Die Premiere sah sich der Bürgermeister von außen an, im kommenden Jahr soll sich das aber ändern. „Nächstes Jahr sitze ich auch im Boot. Vielleicht bekommen wir ja sogar ein Drachenboot mit Mitarbeitern der Verwaltung voll.“ Gewonnen haben die Erstauflage des Drachenbootrennens übrigens die „Waldecker Rehe-Fla-Mingo’s“. Ein Jahr lang darf das Team nun den Wanderpokal, der von der Spedition Schult gestiftet wurde, behalten, ehe es an die Titelverteidigung geht. Hinter den „Waldecker Rehe-Fla-Mingo’s“ landeten die „Wironauten“, gefolgt von den „Schwaaner Feuerdrachen“, einem Team der Kameraden aus der Warnowstadt.

Während andernorts über Eintrittspreise auf Volksfesten diskutiert wird, ging das Konzept in Schwaan erneut auf. Seit Jahren zahlen Besucher Eintritt für die Festwiese, zumindest für das abendliche Programm. Denn tagsüber diente der Eintritt als eine Art Pfand, den es beim Verlassen wieder gab. Der Vorteil, wenn eine Veranstaltung Eintritt kostet, ist die Sicherheit, so Schauer. Denn es handele sich um ein eingezäuntes Event mit Wachschutz. „Dann hat man alles im Griff.“ Wenn es zu Vorfällen kommt, und das war insbesondere an den ersten beiden Tagen der Fall (SVZ berichtete), sei ein schnelles Eingreifen möglich. Der dritte Tag verlief jedoch gänzlich ohne Vorfälle, wie die Polizei mitteilte.

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