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Bützow : Auftrag für Elefantenbrücke vergeben

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Rostocker Unternehmen plant die neue Warnowquerung nach konventioneller Bauart

von
erstellt am 25.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Das Rostocker Unternehmen Schwesig und Lindschulte GmbH wird die neue Elefantenbrücke konzipieren. Das beschlossen die Mitglieder des Hauptausschusses der Stadtvertretung Bützow auf ihrer jüngsten Sitzung.

Zunächst geht es um die Planungsleistungen für den Ersatzbau. Dabei wurden sowohl die Projektierungarbeiten des Oberbaus als auch die Tragwerksplanung vergeben. Mit knapp 27 500 Euro habe die Rostocker Firma das „wirtschaftlichste Angebot“ unterbreitet, erklärte Bürgermeister Christian Grüschow (parteilos). Zudem wird in der Begründung der Beschlussvorlage darauf verwiesen, dass das Unternehmen bereits in die bisherigen Planungen zur Angleichung der Wege zur neuen Brücke mit eingebunden war. Mit der GmbH „wurde auch die Brückenbaumaßnahme in der Gartenstraße realisiert“.

Warum sei keine Bützower Firma angeschrieben worden?, wollte Ralf-Peter Katzer (UBB) wissen. Der Bürgermeister sprach von Firmen, die Spezialisten für die Brückenbauplanungen sind. Er wolle keine neuen Experimente mehr.

Mit dem Beschluss des Hauptausschusses ist ein weiterer Mosaikstein gesetzt, das Thema Elefantenbrücke, also die kurze Wegeverbindung zwischen Gartenstraße und Innenstadt, endlich zu einem guten Abschluss zu bringen. Auf der Sitzung der Stadtvertretung am 6. Februar sollen dann die Stadtvertreter auch den Vertrag mit der Firma BaltiCo aus Hohen Luckow auflösen. Die wollte eine Brücke nach einem neuen Verfahren bauen. Jedoch verzögerte sich die Realisierung seit 2013 immer wieder. Nun soll eine konventionelle Brücke errichtet werden, beschloss der Hauptausschuss im November 2016.

Die drei Ingenieurbüros, die angeschrieben wurden, gingen von sehr unterschiedlichen Baukosten aus, die Spanne reichte von 138  700 bis 250  000 Euro. Mit geschätzten 150  000 Euro lag die Schwesig und Lindschulte GmbH dazwischen. Mittlerweile steht auch fest, dass die Stadt für den Ersatzbau Städtebaufördermittel einsetzen kann. Dadurch wird der Eigenanteil deutlich geringer ausfallen.

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