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Bützower Zeitung

17. Dezember 2017 | 13:09 Uhr

Bützow : Aufstocken für Palliativstation

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Vorbereitungen zum Bau der neuen Station in der Bützower Warnowklinik begannen / Himmelfahrt soll der Rohbau stehen

svz.de von
erstellt am 11.Apr.2014 | 14:12 Uhr

Erst vor anderthalb Jahren sind die Gerüste am Neubau der Bützower Warnowklinik gefallen. Seit dieser Woche ist das Gebäude mit der roten Fassade nun erneut eingerüstet. Damit begannen an dem Krankenhaus die Vorbereitungen für den Bau einer Palliativstation mit zwölf Betten. Diese soll in Elementbauweise aus Holz statt Mauerwerk entstehen und auf das Dach des bisherigen Neubaus aufgesetzt werden. „Schon der Neubau ist so geplant worden, dass die weitere Aufstockung ohne Probleme möglich ist“, sagt Thomas Blum, Geschäftsführer der Warnowklinik. „Es müssen nur die Leitungen und Rohre verlängert werden. Auch der Fahrstuhlschacht ist schon bis zur neuen Station geplant.“ 1,7 Millionen Euro wird der Neubau kosten. Schon Ende 2012 seien vom Land die Mittel dafür bewilligt worden, sagt Blum. „Wir haben 2013 genutzt, die Planungen zu verfeinern.“ Jetzt stehe man kurz vor dem Start der Bauarbeiten zur erneuten Erweiterung des Hauses.

Da die neue Station direkt auf dem Dach des Neubaus entsteht, muss von diesem als erstes die Wärmedämmung entfernt werden. Ursprünglich sei geplant gewesen, die neue Station in Modulbauweise so wie die Sanitärzellen in den Patientenzimmern zu bauen. „Doch das geht aus technischen Gründen nicht“, so Blum. Jetzt werde man den Rohbau in einer Holztafelbauweise ausführen. „Ein Zimmerer aus Rostock fertigt dafür große Plattenelemente aus Holz vor. Diese werden dann innerhalb von zehn Tagen aufgestellt und zusammengefügt wie ein Legohaus“, erläutert der Geschäftsführer. Beginnen soll die Montage am 19. Mai. „Himmelfahrt ist das Dach wieder dicht“, ist Thomas Blum zuversichtlich. Dann folge der Innenausbau.

„Weihnachten wollen wir auf jeden Fall in der neuen Station drin sein“, so der Plan.

Entstehen werden acht Zimmer mit 12 Betten. Der Bau einer eigenständigen Palliativstation zur Betreuung von unheilbar Kranken auf ihrem letzten Lebensweg sei ein Angebot der Klinik, „das dringend gebraucht wird“, schätzt der Geschäftsführer ein.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserer Sonnabend-Ausgabe.

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