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Bützower Zeitung

26. September 2017 | 02:20 Uhr

Bützow : Arbeiter sind jetzt auf Sport fixiert

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

SVZ-Bautagebuch (Teil 8): Bitumenschicht für den aktiven Freizeitbereich / Trampoline sind bereits in die Erde eingelassen

von
erstellt am 07.Sep.2017 | 12:00 Uhr

Der Geruch von Teer und Maschinenlärm schwirrte gestern über der Baustelle am Schloss. Menschen blieben neugierig stehen und schauten durch den Bauzaun. Dort, wo bisher nur die Randsteine geschwungene Wege und Kreise andeuteten, wurde jetzt Bitumen ausgebracht. Geduld mussten die Bauarbeiter gestern zunächst haben. Denn es regnete. Als sich die dunklen Wolken verzogen, konnten sie ihre Maschinen wieder anschmeißen. Am Dienstag hatten sie die Tragschicht aufgebracht, gestern folgte nun die Deckschicht. Meter um Meter wurde der Bitumen eingebracht, mit einem langen Schieber geglättet, bevor dann die Walze für den Abschluss sorgte.

Dieser Bereich ist für die aktive Erholung gedacht. „Es wird dort eine kleine Skaterbahn geben, eine Tischtennisplatte und ein Basketballkorb“, sagt der baubegleitende Architekt Markus Fiegl. Zwei kleine Trampoline sind bereits in die Erde eingelassen.

Ein kurzes Stück des Weges durch den Park wird ebenfalls mit Bitumen aufgefüllt. „Das ist der Übergang später zum Schlossplatz hinüber“, erklärt Fiegl. Die restlichen Wege werden mit einer wassergebundenen Deckschicht versehen. Doch so weit sind die Bauarbeiter noch nicht. Zunächst stehen weitere Pflasterarbeiten im Bereich der beiden Spielplätze an. Die haben in den zurückliegenden zwei Wochen weiter an Profil gewonnen. Profil trifft insbesondere auf den Wasserspielplatz zu. Denn es handelt sich nicht um eine gerade Flächen, sondern beinhaltet verschiedene Erhebungen. Das sei schon eine Herausforderung gewesen. „Da hätte man auch viel falsch machen können. Doch es ist wirklich sehr gut geworden“, sagt Markus Fiegl. Auch die Kombination mit dem Mosaikpflaster, den Betonelementen und dem Holz mache etwas her.

Insgesamt liegen die Bauleute weiterhin im Zeitplan. Es gebe immer die eine oder andere Kante, die noch ausgebessert werden müsse, sagt der Architekt. Doch das sei normal, zumal teilweise schwere Technik zum Einsatz kommt. Wenn die nicht mehr erforderlich ist, dann können auch diese letzten Ecken hergestellt werden, wie geplant.

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