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Bützower Zeitung

21. November 2017 | 20:42 Uhr

Bützow : Arbeiten am Walddorf beginnen

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Förderverein Miniaturstadt Bützow brauchte langen Atem, um Idee von Übernachtungsmöglichkeiten umzusetzen

von
erstellt am 01.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Die Pflöcke sind gesetzt, die Absperrbänder gezogen. Nach fast dreijähriger Vorbereitungszeit kann der Förderverein Miniaturstadt Bützow nun mit dem Bau seines Walddorfes beginnen. Damit soll die Attraktivität des Freizeit- und Familienparks weiter gesteigert werden. „Wir schaffen hier einen Bereich, der ganz den Kindern gehören wird“, sagt Vereinsvorsitzende Birgit Czarschka.

Vor über drei Jahren entstand die Idee von Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände der Bützower Miniaturstadt. Und die sieht so aus: Auf Pfählen werden in zwei Metern Höhe fünf Schlafhäuser gesetzt. Die sind 2,20 Meter mal 1,80 Meter groß. Darin eingebaut sind vier Liegen 1,80 Meter mal 60 Zentimeter, die an der Wand hochgeklappt werden. Dazu gehört ein Tisch, ebenfalls klappbar. Hinzu kommt ein etwas größeres Haus in drei Metern Höhe, für die Erzieher. Alle Häuser sind mit Holzstegen verbunden. Auf dem Areal darunter entsteht unter anderem ein Dorfplatz mit Feuerstelle.

Die Idee fand schnell Unterstützung. Der Verein erhielt unter anderem eine Anschubfinanzierung des Landesamtes es für Gesundheit und Soziales. Mit den Mitteln wurden bereits im Frühjahr 2013 die Bauelemente für die Häuser in der Werkstatt der Miniaturstadt gefertigt. Doch dann stoppte die Umsetzung. Zusätzliche Bauunterlagen mussten erstellt und Genehmigungen eingeholt werden. „Jetzt haben wir aber alles zusammen. Wir werden von einem Ingenieur unterstützt“, sagt Birgit Czarschka. Bereits in den nächsten Tagen sollen die Eichenpfähle in die Erde gerammt werden. Die liegen ebenfalls schon seit zwei Jahren bereit, kommen aus dem Schlemminer Forst. „Da hat sich die Wartezeit gelohnt. Die Stämme sind jetzt richtig ausgehärtet“, erklärt die Vereinschefin. Wann alles fertig sein wird, könne sie jetzt noch nicht sagen. „Wir haben Bundesfreiwillige, die mit anpacken und dann setzen wir auf die Hilfe von Partnern, insbesondere von Firmen aus der Landwirtschaft, die uns mit ihrer Technik unter die Arme greifen“, meint Czarschka. Hinzu kommen Vereinsmitglieder, die in ihrer Freizeit beim Aufbau dabei sind.

Neben dem Walddorf entsteht zudem ein Sanitärtrakt. Auch der sollte schon lange stehen. Dafür waren bereits Fördermittel in Höhe von 24 000 Euro bewilligt worden. Die müssten nun abgerufen werden, erzählt Birgit Czarschka. Gewachsen sind in den vergangenen zwei Jahren bereits rund 1500 immergrüne Pflanzen, aus denen ein Irrgarten entstehen wird. „Die Pflanzen sind gut angewachsen. Rund 100 mussten wir nur ersetzen“, sagt Birgit Czarschka. Bereits im nächsten Jahr könnten die Kinder in dem Labyrinth rumgeistern.

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