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Um die Lalendorfer Schule entsteht eine Freizeitanlage : Angebot an alle Generationen

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Die Freizeitanlage um die Johann-Pogge-Schule in Lalendorf wächst planmäßig. Jetzt wurden die ersten beiden Bauabschnitte fertig gestellt, im Juni nächsten Jahres soll das Bauvorhaben abgeschlossen werden.

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erstellt am 06.Dez.2011 | 02:03 Uhr

Lalendorf | Die Freizeitanlage um die Johann-Pogge-Schule in Lalendorf wächst planmäßig. Jetzt wurden die ersten beiden Bauabschnitte fertig gestellt, im Juni nächsten Jahres soll das 670 000-Euro-Vorhaben abgeschlossen werden.

Die Erneuerung des Schulhofes stand schon lange auf der Wunschliste der Lalendorfer. "Der Hof war seit Jahren ein Schandfleck und es gab Unfallquellen", erinnert sich Gemeindevertreter Karsten Vick, der diese Schule besuchte. Aber ein passender Fördertopf wurde lange nicht gefunden. Da ergab sich die Chance, die gesamte Anlage über die Programme zur Entwicklung ländlicher Räume und der Dorferneuerung zu fördern. Die so genannte Leader-Arbeitsgruppe und der Landkreis Rostock signalisierten Zustimmung. "Diese große Variante ermöglicht uns ein generationsübergreifendes Angebot für unsere Einwohner, aber auch für die Touristen zu schaffen", sagt Projektbetreuerin Heike Müller, ebenfalls Gemeindevertreterin und Leiterin des Kultur- und Bildungsausschusses.

Das Kernstück der neuen Freizeitanlage liegt zwischen der Schule und der Sporthalle. Im ersten Bauabschnitt fertig gestellt ist der Hofteil, der sich halbkreis- und terrassenförmig an die Schule anschließt. Auch ein "Grünes Klassenzimmer" ist dort vorgesehen. Bis Mitte Dezember sollen noch die Tragfläche und die Entwässerung für das zentrale Vorhaben des dritten Bauabschnitts geschaffen werden: ein 38 x 35 Meter großes Mehrzweck-Spielfeld. "Da kann in Nord-Süd-Richtung Tennis und Volleyball und in Ost-West-Richtung Kleinfeldfußball und Basketball gespielt werden", erklärt Heike Müller. Weitere Geräte für Tischtennis, Trampolin oder Großschach sollen dazu kommen.

Bereits realisiert sind Wege- und Stellflächen. So befindet sich an der Sporthalle ein Areal, das auf unterschiedliche Weise genutzt werden kann. "Dort können Fahrzeuge abgestellt, ein Verkehrsgarten eingerichtet, ein Markt betrieben oder sogar ein Festzelt aufgebaut werden", zählt Heike Müller auf.

Auch vor der Schule gibt es Veränderungen. So wurden ein Unterstand gebaut und Außenanlagen neu gestaltet. Beseitigt wurde auch die Stufe, so dass die Schule nun von allen Seiten barrierefrei zu erreichen ist. "Das war eine Überlegung, die sich nach den vielen Veranstaltungen zur 650-Jahr-Feier im Atrium ergeben hat", sagt Karsten Vick. Nun muss in der Schule noch eine halbe Treppe überbrückt werden, um ganz barrierefrei ins Atrium zu gelangen. "Überlegungen dazu gibt es schon", bestätigt Heike Müller.

Durch die Freizeitanlage wird der Gemeindemittelpunkt von Lalendorf aufgewertet. Ebenfalls verbessert werden soll das Umfeld. "Ein sozialer Träger hat Interesse bekundet, im jetzt leer stehenden ehemaligen ,Ländlichen Einkaufszentrum’ eine Seniorenbetreuung anzubieten", sagt Bürgermeister Reinhard Knaack. Auch mit dem Inhaber der ehemaligen Konsum-Gaststätte sei man im Gespräch.

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