Bernitt : An erster Stelle kommen die Tiere

Erst werden die Kühe versorgt, dann kommt alles andere dran, das ist die Devise auch von Irene Josupeit.
Erst werden die Kühe versorgt, dann kommt alles andere dran, das ist die Devise auch von Irene Josupeit.

Bäuerin Irene Josupeit aus Bernitt braucht viel Organisationstalent, um zu Weihnachten Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen

svz.de von
23. Dezember 2013, 17:34 Uhr

Schon von Kindesbeinen an ist es Irene Josupeit  auf dem elterlichen Hof   in Fleisch und Blut übergegangen: Zuerst werden die Tiere versorgt, dann kann alles andere kommen. Das trifft auch auf Weihnachten zu, wo  der Hausfrau und Mutter und gleichzeitigen Inhaberin des Landwirtschaftlichen Betriebes Irene Josupeit (50) in Bernitt viel Organisationstalent abverlangt wird, um die Belange von Firma und Familie unter einen Hut zu bringen.

Insgesamt 300 Tiere  – darunter 180 Milchkühe und deren  Nachwuchs – sind von der Landwirtin und ihrem Team täglich zu versorgen. Auch am Morgen und Abend des heutigen Heiligen Abends sowie an den Weihnachtsfeiertagen „muss zuerst der Stall gemacht werden“, so die Landwirtin. Da das Familienunternehmen über Melkroboter verfügt, entfällt zum Glück das fast nächtliche Aufstehen, denn gemolken wird 24 Stunden lang rund um die Uhr. Trotzdem heißt es für die Josupeits auch zu Weihnachten um 6 Uhr raus aus den Federn. „Wir holen als erstes die überfälligen Tiere zum Melken, machen die Liegeflächen der Kühe sauber, tränken die Kälber und ich überwache auf dem PC die Kuhlisten“,   erzählt die Bäuerin. Dennoch macht sie sich um  Weihnachten in Familie keine Sorgen, wenn nicht nur alle drei Kinder – zum Teil mit Familie – und auch die Eltern kommen. Das Ragout fin für den heutigen Heilig Abend ist bereits vorbereitet und die beiden Enten zum morgigen Festmahl liegen bereit.

Ganz froh ist Irene Josupeit darüber, dass es bisher so ein milder Winter ist und der Schnee bisher ausblieb. „Das erleichtert doch die Arbeit auf dem Hof enorm. „Denn was mussten wir manchmal um diese Zeit schon Schnee schieben…“ sagt sie.

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