Schwaan : Ärger mit Parker und Parkschild

Wie hätten sie es denn gern? Harald Dorn zeigt, wie locker das Verkehrsschild ist. In dieser „Stellung“ dürfte hier geparkt werden.
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Wie hätten sie es denn gern? Harald Dorn zeigt, wie locker das Verkehrsschild ist. In dieser „Stellung“ dürfte hier geparkt werden.

Harald Dorn sauer auf uneinsichtige Radfahrer und unbefriedigende Antwort der Verwaltung

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10. Februar 2018, 05:00 Uhr

Verärgert ist Harald Dorn aus Schwaan. Immer wieder wird er von Nachbarn auf das wilde Parken im Schulenbruch angesprochen. Deshalb wandte sich der Schwaaner an das Ordnungsamt. Doch richtige Hilfe bekam er dort auch nicht.

Seit Jahren gebe es schon dieses Problem in seiner Straße, in der die so genannten Schwedenhäuser stehen, sagt Harald Dorn. „Insbesondere am Abend und am Wochenende stehen im Kurvenbereich und gegenüber der befestigten Parkplätze Autos.“ Da er als Hausmeister für die Eigentümergemeinschaft ein bisschen auf Ordnung und Sauberkeit in dem Bereich achtet, landeten Beschwerden über die wild parkenden Autos immer wieder bei ihm. „Ich selbst fahre ja gar kein Auto. Ich bin aber als Hausmeister der Blitzableiter“, sagt Harald Dorn. Ein Grund für die unbefriedigende Situation sieht er auch in dem Verkehrsschild, das dort steht oder vielmehr, das sich dort dreht. Denn das Verkehrschild ist locker und kann so hin- und herbewegt werden. Auf der einen Seite ist eine Parkverbotszone angezeigt auf der anderen ist dieses Verbot aufgehoben. So könne sich jeder damit herausreden, findet Harald Dorn.

Außerdem müsse aus seiner Sicht in der Anwohnerstraße deutlicher geregelt sein, wer wo parken darf. Als er das Problem in dieser Woche im Ordnungsamt erläutert habe, so Dorn, sei er gebeten worden, er möge doch Aufnahmen von den Verkehrssündern machen und vielleicht auch Vorschläge und Zeichnungen einreichen, welche Beschilderung aus seiner Sicht richtig wäre. Harald Dorn kann das nicht verstehen. Das sei doch Aufgabe der Verwaltung und nicht die seine.

Bürgermeister Mathias Schauer räumt auf Nachfrage der Bützower Zeitung ein, dass es aufgrund von Erkrankungen Engpässe gegeben habe. Die Politesse werde sich die Situation in der kommenden Woche vor Ort anschauen.

Auch das Drehen des Schildes solle behoben werden. Doch aus seiner Sicht ist dieser Bereich kein Schwerpunkt, denn es sei eine reine Anliegerstraße. Und wer da falsch parke, wohne zumeist auch dort, gibt der Bürgermeister zu bedenken.

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