Advent : Adventszeit eingeläutet

Florian und Julia Brenner, die Geschwister aus Goldberg besuchten in Lohmen ihren Opa, losten bei Helga und Bernhard Topp. Die Schausteller aus Parchim kamen schon vor der Wende mit Glücksrad und Losbude nach Lohmen. Zum 12. Mal richtete die Gemeinde ihren „Europäischen Weihnachtsmarkt“ aus. Der Fußboden in der Scheune präsentierte sich dazu mit neuem Beton und Parkett glatt und eben. Hier drängte man sich zu den Programmpunkten, während draußen im zeitweisen Schneeregen die Verkäufer und Schausteller einen wahrlich „schweren Stand“ hatten.
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Florian und Julia Brenner, die Geschwister aus Goldberg besuchten in Lohmen ihren Opa, losten bei Helga und Bernhard Topp. Die Schausteller aus Parchim kamen schon vor der Wende mit Glücksrad und Losbude nach Lohmen. Zum 12. Mal richtete die Gemeinde ihren „Europäischen Weihnachtsmarkt“ aus. Der Fußboden in der Scheune präsentierte sich dazu mit neuem Beton und Parkett glatt und eben. Hier drängte man sich zu den Programmpunkten, während draußen im zeitweisen Schneeregen die Verkäufer und Schausteller einen wahrlich „schweren Stand“ hatten.

Unübersehbar in der gesamten Region: Der letzte Abschnitt des Jahres steht bevor / Zahlreiche Angebote am ersten Advent

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29. November 2015, 19:00 Uhr

Als Vivien Marie Radtke aus Sarmstorf das Band durchschnitten und damit den 11. Weihnachtsmarkt der Volkssolidarität eröffnet hatte, schüttelte Frau Holle gerade kräftig ihre Betten aus. Doch das Schneetreiben hielt die Kinder nicht davon ab, sofort das kleine Karussell auf dem Hof zu stürmen. Weihnachtsmann Günter ist seit dem ersten Markt als Bärtiger dabei und beschenkt die Kinder mit Süßigkeiten. Er hat das Wachsen des immer am Sonnabend vor dem 1. Advent ausgerichteten Weihnachtsmarktes miterlebt. Verloren sich am Anfang noch fünf kleine Buden in dem Areal, so konnten die Besucher jetzt an über 40 Ständen schauen und kaufen. Weitere Anziehungspunkte waren die Backstube für Kinder und die Programme, die von den Kindern der Kindertagesstätten der Volkssolidarität aufgeführt wurden.


„Sandhasen“ im Plan-Soll


In Klueß erfüllten die Mitglieder des von Bernd Krumpolt geführten Vereins „Klueßer Sandhasen“ den letzten Punkt ihres umfangreichen Jahresprogramms. In und auf dem Gelände der alten Schule, heute Sitz des Wasser- und Bodenverbandes, hatten sie zum 12. Klueßer Weihnachtsmarkt eingeladen. Die Jagdhornbläser „Zur Grenzburg“ eröffneten den liebevoll vorbereiteten Markt mit Jagdsignalen und Weihnachtsliedern. Viele der angebotenen Produkte – vom Gesteck über Honig, Säfte, Glühwein und Spielzeug bis zum leckeren Kuchen – hatten die Vereinsmitglieder selbst hergestellt. Eine Märchenfee malte und bastelte mit den Kindern und mit einer ruhigen Hand, und einem guten Auge konnte man sich sogar seinen Weihnachtsbraten schießen.


Feuer und Engel


In Laage begann das adventliche Treiben auf dem Ziegenhof und im Pfarrhof am Sonntag nach dem Gottesdienst. Seit 15 Jahren bereitet die evangelische Kirchgemeinde diesen Markt vor. Etwa drei Monate vor dem 1. Advent nimmt die 15- bis 20-köpfige Vorbereitungsgruppe ihre Arbeit auf, informierte Pastor Thomas Kretschmann. An über 40 Ständen, an denen Menschen aus der Region oft selbst angefertigte Artikel anboten, drängten sich die Besucher. Weihnachtsmann Fritz Bartels, der in Begleitung von Weihnachtsengel Birgit Lendner seine Runde drehte, beschenkte vor allem die kleinen Kinder mit Süßigkeiten. Ein für Laage typischer Hingucker waren wieder die Vorführungen von Glasbläser Matthias Auer im alten Feuerwehrhaus. Auch ein Abstecher in die Kirche lohnte sich. Dort konnten die Besucher eine sehr schöne Krippenausstellung sowie zahlreiche Arbeiten der Laager Künstlerin Marianne Kind bewundern.


Tannenbaum im Fluss


Im Wildpark begrüßten Geschäftsführer Klaus Tuscher und Weihnachtsfrau Josephine die Besucher am Nachmittag des 1. Advents. Tuscher resümierte ein erfolgreiches Jahr 2015 mit der Realisierung von vielen Investitionen und der sicheren Aussicht, wieder über 50  000 Besucher zählen zu können. Anschließend schlug Landtagsabgeordneter Fritz Tack sein dickes Märchenbuch auf und las für Kinder, Eltern und Großeltern „Hänsel und Gretel“. Nach einem Programm von Schülern der Grundschule Mühl Rosin stiegen Mitarbeiter Kai Östreich und Bundesfreiwilligendienstler Ansgar Böhnke ins fünf Grad kalte Nebelwasser und schmückten traditionell den Tannenbaum im Aquatunnel.


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