zur Navigation springen
Bützower Zeitung

24. September 2017 | 17:41 Uhr

Bützow : AC/DC-Fan träumt von einer Weltreise

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Alexander Delph ist Präsident des Zerniner Carneval Verein, Fußballfan und AC/DC Fan

svz.de von
erstellt am 24.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Hoch hinaus geht es für Alexander Delph manchmal in seinem Beruf. Der gelernte Dachdecker ist als Meister bei der Dachdecker GmbH Pahl tätig. „Ich stehe zwar nicht mehr jeden Tag auf dem Dach, doch wenn ich Aufmaße anfertigen muss, geht es doch noch einmal hinauf“, sagt Delph.

Am 12. Dezember 1978 in Bützow geboren und in Kassow aufgewachsen, wohnt Alexander Delph seit 1999 in Zernin. Gemeinsam mit seiner Frau Daniela sowie der 16-jährigen Tochter und dem 13-jährigen Sohn.

Neben Fußball ist der Zerniner Carneval Verein seit über zehn Jahren sein großes Hobby. „Ich habe als Bühnenbauer begonnen“, sagt der Zerniner. Später kamen auch der Gesang, der Tanz und Sketsche hinzu. Seit zwei Jahren ist er der Präsident des 1989 gegründeten Zerniner Carneval Vereins. An diesem und am nächsten Wochenende geht es wieder heiß her im Gemeindezentrum von Zernin. Dann wird zum „Oktoberfest und Hütengaudi“ eingeladen.

Bevor sich aber heute Abend der Vorhang zur großen Faschingsgala öffnet, hat sich Alexander Delph noch die Zeit genommen, um die 20 Fragen zum Wochenende zu beantworten. Redakteur Ralf Badenschier sprach mit dem zweifachen Familienvater.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Im Sommer auf jeden Fall Zuhause auf der Terrasse.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Wichtig wäre mir vor allem Bürgernähe und ein offenes Ohr. Außerdem würde ich den Wiederaufbau des Sportgebäudes hier in Zernin in Angriff nehmen (Das war in der Silvesternacht 2015/16 abgebrannt. - Anm. d. Red.). Außerdem wäre es schön, wenn es jedes Jahr ein Dorffest geben würde. Das fehlt einfach.


Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Jetzt in der Karnevalszeit ganz klar im Gemeindezentrum in Zernin. Zwei Wochen vor den Veranstaltungen beginnen wir mit dem Bühnenaufbau. Ansonsten auf dem Sportplatz.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Tomatenpflücken in Kassow. Da gab es einen großen Acker an der Bahnstrecke. Das war kurz vor der Wende 1989.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das weiß ich gar nicht mehr. Da war ich ja noch sehr jung. Ich denke mal für Süßigkeiten.


Was würden Sie gerne können?
Englisch sprechen. Im Urlaub habe ich da erhebliche Nachteile. Ohne unsere Tochter habe ich keine Chance. Aber fürs lernen habe ich im Moment einfach zu wenig Zeit.

Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit. Ich versuche auch immer pünktlich zu sein. Wenn es nicht klappt rufe ich zumindest an. Ich fahre eher etwa früher los. Lieber warte ich, als dass ich andere warten lasse.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Worüber kann ich gar nicht genau sagen. Beim Bühnenaufbau für den Karneval wird immer gelacht. Wir sind eine eingespielte Gruppe. Da wird viel gelacht und da kommen auch immer die besten Ideen.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich habe ein Abo im Internet abgeschlossen für Arbeits-, Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Da komme ich für ein Jahr nicht mehr raus. Das ärgert mich wirklich.

Wer ist Ihr persönlicher Held?
Eindeutig meine Frau Daniela. Sie steht in jeder Situation zu mir und hält mir den Rücken frei.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich bin kein Buchleser. Ich lese aber jeden Tag die SVZ.


Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Wenn ich es schaffe, schaue ich Fußballbundesliga.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Natürlich jetzt beim Karneval. Außerhalb der Karnevalsaison beim Fußball. Sei es nun in Zernin oder in Bützow. Aber ich fahre auch gerne zu Spielen nach Hamburg oder nach Rostock.

Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich würde gern mal meine Mitschüler aus Schwaan treffen. Bis zur 7. Klasse bin ich in Schwaan zur Schule gegangen, später dann in Bützow. Die Schwaaner Mitschüler habe ich aus den Augen verloren. Ich würde gerne wissen, was aus ihnen geworden ist.

Wenn Sie selbst kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche gar nicht. Aber ich esse sehr gern. Und da wirklich alles. Nur eins mag ich überhaupt nicht: Hefeklöße.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Es gibt kein spezielles Lied. Ich bin AC/DC-Fan, habe schon mehrere Konzerte von der Band erlebt. Und wenn Sie mich in ein paar Wochen fragen würden, würde ich sicherlich von einer Fahrt nach Irland berichten. Am Herrentag fahren wir mit Freunden zu einem Konzert der amerikanischen Band Guns N' Roses. Die machen eine Tournee, spielen auch in Hannover. Doch die Messehalle dort ist nicht so schön. Da war ich schon einmal. In Irland ist es richtig eine Freilichtbühne. Das wird sicherlich toll.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Meine Kinder, die mir meine Frau geschenkt hat.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Weltreise mit dem Schiff, ich denke mal so in Richtung Amerika. Das wäre schon interessant.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich hoffe, vor allem gesund.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Martina Fregin, die Geschäftsführerin der Firma LKT. Es ist beeindruckend, wie sie sich für den beruflichen Nachwuchs einsetzt.














zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen