Bützow : Abriss beginnt in zwei Wochen

Die alten Möbelwerkshallen sind schon eingefallen. In zwei Wochen beginnt nun das letzte Kapitel des Traditionsbetriebes.
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Die alten Möbelwerkshallen sind schon eingefallen. In zwei Wochen beginnt nun das letzte Kapitel des Traditionsbetriebes.

Ende März fallen in den alten Möbelwerken Bützow die ersten Mauern der Industriebrache / Abriss der Villa folgt später

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10. März 2014, 10:52 Uhr

Die Absprachen sind erfolgt, die Genehmigungen eingeholt: In genau zwei Wochen, also in der letzten März-Woche, soll eine Firma im Auftrag des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Gelände der alten Möbelwerke mit dem Abbruch der Industriebrache beginnen. Er werde etwa zwölf Wochen in Anspruch nehmen, war zu erfahren. „Zunächst erfolgt die Asbestsanierung, danach werden die alten Industrie-Gebäude, bis auf die Villa, abgerissen“, sagt Manuela Hamann, Projektmanagerin beim DRK.

Mit dem Abriss der Villa müsse man noch eine Weile warten, weil dafür die Abrissgenehmigung zwar beantragt ist, aber noch nicht vorliegt. „Die Villa bleibt erstmal stehen, die werden wir zu einem späteren Zeitpunkt abreißen“, so Hamann. Der Abrissantrag laufe über das Landesdenkmalamt „und das zieht sich hin“, erläutert sie.

„Bevor es mit den Abrissarbeiten los geht, werden aber noch die Rauchschwalben umgesiedelt und die Flachkästen für die Fledermäuse angebracht“, sagt Manuela Hamann. Natürlich könne man für die Schwalben, wenn sie aus ihrem Winterquartier in Afrika zurück kehren, nicht ein Schild „Umleitung“ hinstellen. Aber man hoffe, dass sie die Nistmöglichkeiten annehmen, die ihnen nach dem Abriss ihres gewohnten Quartieres in anderen Ecken angeboten werden. So habe nach dem Aufruf des DRK in unserer Zeitung der Tierschutzverein Bützow das Angebot unterbreitet, dass auf einem Privatgelände Flachkästen für Fledermäuse und Nisthilfen für Rauchschwalben angebracht werden können. Aus Lüssow kam ein ähnliches Angebot, weiterhin kamen zwei Angebote aus Güstrow, sagt die Projektmanagerin.

Den ausführlichen Beitrag lesen sie in unserer Dienstag-Ausgabe.

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