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Bützower Zeitung

19. Oktober 2017 | 11:24 Uhr

hermannshagen : 20 Helfer packen mit an

vom
Aus der Redaktion der Bützower Zeitung

Mit Beginn der Bauwoche werden die Infrastrukturen für das bevorstehende Festival geschaffen

Die Duschen auf dem Gelände des Gutshauses in Hermannshagen funktionieren. Sogar warmes Wasser, das gibt es. Es ist nur eine von vielen Ecken, in denen gerade gearbeitet wird, damit in gut einer Woche alles fertig für das Festival „Vor uns der Morgen“ ist.

Etwa 20 Helfer kümmern sich darum, dass die Bühne aufgebaut wird, Komposttoiletten angefertigt und auch das Gelände insgesamt auf Vordermann gebracht wird. Überall wird gewerkelt. Auf dem Zeltplatz steht neben dem inzwischen fertig gestellten Waschtisch, der mit acht Wasserhähnen gleichzeitig Platz für eine ganze Reihe Festivalbesucher bietet, auch ein Zelt für die Deko-Gruppe. „Wir nähen Baldachine, die wir in die Bäume hängen“, verrät Anna Knüppler vom Organisationsteam. Auch werden Vorhänge benötigt, um bestimmte Bereiche abzutrennen. Außerdem sollen hier Schilder angefertigt werden, die den Besuchern auf Wege und das Programm hinweisen.

Eine der Toiletten ist inzwischen fertig, vier bis fünf sollen noch folgen. „Wir brauchen für die Anzahl an Leuten, die kommen, vier Toiletten, aber wir wollen ja, dass es entspannt abläuft“, sagt Anna Knüppel.

Eine Station weiter bemüht sich Martin Lunk, Vorstandsmitglied im Verein Gutshaus Hermannshagen, die Wege von Unkraut zu befreien. Einige Pflasterarbeiten stehen noch an, damit der Wasseranschluss für die Freiluftbadewanne nicht zur Stolperstelle wird. „Das Außengelände ist vor zehn Jahren entstanden. Das wächst natürlich zu, wenn man es nicht regelmäßig pflegt und nutzt“, weiß Lunk. Das Projekt wird mit Mitteln des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie Güstrow, die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung sowie die Ehrenamtsstiftung gefördert.

Ein Teil der Gelder wurde in Materialien investiert, das meiste finden die Teilnehmer aber direkt vor Ort. „Das Konzept ist ja, Material vom Hof zu verwenden“, fügt Michael Schröder an. Die Ideen für Bänke, Duschen, Bühne und so weiter seien aus der Notwendigkeit entstanden, erklärt Dimitrij Haak, der die Bauvorhaben begleitet. „Das ergibt sich aus der Sache selbst“, sagt er. So sei klar, dass Duschen benötigt werden und auch ein Waschtisch. Die Herausforderung sei eher die Umsetzung.

Um die Versorgung müssen sich die Helfer aktuell noch keine Gedanken machen. Der Verein verfügt über einen eigenen Garten . Mangold und Zucchini konnten die Teilnehmer am ersten Tag bereits ernten. „Wir haben Marmeladenpakete geschickt bekommen und Kartoffeln vom Bauern – wir sind gut versorgt“, sagt eine zufriedene Anna Knüppel.

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