Neue Bauflächen : 16 neue Baugrundstücke entstehen

Investor Martin Kanitz (links) und Immobilienmakler Jens Blümel sind zuversichtlich, dass auf dem Gelände der ehemaligen Kopernikus-Schule in Bützow schon in einem Jahr Eigenheime gebaut werden können.
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Investor Martin Kanitz (links) und Immobilienmakler Jens Blümel sind zuversichtlich, dass auf dem Gelände der ehemaligen Kopernikus-Schule in Bützow schon in einem Jahr Eigenheime gebaut werden können.

Die Planungen für das Gelände der ehemaligen Kopernikus-Schule sind fast abgeschlossen / Vermarktung soll nach Abrissarbeiten beginnen

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22. März 2016, 21:00 Uhr

Vor gut zwei Jahren kaufte Martin Kanitz, Geschäftsführer der Bentwischer antlike GmbH, das Gelände der ehemaligen Kopernikus-Schule am Andreassteig. Der Investor plante, die beiden Schulgebäude abzureißen und Grundstücke für neue Eigenheime zu schaffen. Doch ein Blick auf die beiden Ruinen zeigt, dass noch einiges passieren muss, bevor hier Hausbauer ihre eigenen vier Wände beziehen können.

„Der geplante Abriss hat sich immer wieder verzögert“, erklärt Investor Kanitz. Schon wenige Monate nach dem Kauf habe er ein Unternehmen beauftragt und ein Zeitfenster für die Arbeiten gegeben. „Das ging dann über ein Jahr hin und her, ohne dass etwas passierte“, berichtet Kanitz weiter.

Weil die Gebäude so lange sich selbst überlassen waren, kamen schließlich auch Bedenken der unteren Naturschutzbehörde hinzu. Fledermäuse und Schwalben hatten sich angesiedelt, berichtet Jens Blümel vom Tarnower Immobilienbüro Relia, der das Projekt von Beginn an begleitet. Dieses Thema sei zwar inzwischen vom Tisch, aktuell gebe es noch einen Sachverhalt bezüglich der geplanten Zufahrten zu klären, bevor die Naturschutzbehörde dem Vorhaben zustimmt.


Planung befindet sich in der Endphase


Während der Abriss auf sich warten lässt, seien die Planungsarbeiten jedoch vorangeschritten. „Wir sind relativ weit gekommen im letzten Jahr“, fasst Kanitz zusammen und ist zuversichtlich: „Ich hoffe, dass wir in den nächsten zwei bis drei Monaten die Planung abschließen.“ Diese gehe dann an die Stadt, wo der Bebauungsplan beraten und beschlossen wird.

Parallel sollen dann schließlich auch die Abrissarbeiten beginnen, um nach der Zustimmung der Stadtvertreter keine weitere Zeit zu verlieren und mit der Erschließung zu beginnen. Der nötige Auftrag soll in den kommenden ein bis zwei Wochen vergeben werden, so Kanitz. Der Abriss selbst dauere etwa zwei Monate. Erste Vorarbeiten seien bereits erfolgt. Sofern das Vorhaben im zeitlichen Rahmen realisiert werden kann, könnten in einem Jahr die ersten Grundstücksbesitzer mit dem Bau ihrer Eigenheime beginnen, schätzt der Investor.


Freiraum bei der Gestaltung


„Nach der jetzigen Planung werden hier 16 Baugrundstücke entstehen“, verrät Blümel. Diese sollen zwischen 600 und 1200 Quadratmeter groß ausfallen und sind in Sachen Hausbau – zumindest sieht es der Bebauungsplan so vor – in ihrer Gestaltung offen gehalten. Zwei Vollgeschosse sollen möglich sein.

Mit der Vermarktung beginne das Immobilienbüro, sobald die Schulgebäude endgültig abgerissen wurden. Derzeit seien Verkäufe nicht verbindlich möglich. „Das kann man erst klar beziffern, wenn man weiß, wie es am Ende aussehen wird“, gibt Kanitz zu bedenken.

Dass sich das Projekt nun bereits so lange hinziehe, darüber seien weder Martin Kanitz noch Jens Blümel glücklich. „Die Stadt wartet zu Recht, dass es bald losgeht“, fügt der Immobilienmakler an. Dennoch sei die Zusammenarbeit mit der Stadt sehr gut. „Und wir wollen, dass es so bleibt“, fügt Kanitz an.

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