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Kloster Rühn Veranstaltung "Kulturpunkt": Den Farbfilm nicht vergessen

Von raba | 21.11.2019, 20:00 Uhr

Beim Kulturpunkt Kloster Rühn nahm die Holtz-Apteiker Husband das Publikum mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

Die Klosterschänke ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Während Margrid Zikarsky und Wolfgang Wehrmann noch einmal die Technik überprüfen, ist das Publikum in freudiger Erwartung dessen, was da kommen wird. Und dann geht es los mit Musik, frechen Sprüchen und Witzen, die noch einmal die Vorwendezeit lebendig werden lassen.

Wolfgang Wehrmann steigt sofort ein mit einem „Seid bereit“. Die Antwort des Publikums ist klar: „Immer bereit“. Es folgen Lieder von den Puhdys, von Karat und Silly. Natürlich darf auch der „vergessene Farbfilm“ von Nina Hagen und die „Jugendliebe“ von Ute Freudenberg nicht fehlen.

Das Publikum steigt ein

In eine ganz andere musikalische Richtung geht es mit einem Lied des unvergessenen Volksmusikers Herbert Roth mit dem „Kleinen Haus am Wald“. Dem Publikum gefällt das alles. Immer wieder steigt es mit ein, singt einzelne Lieder mit. „Es werden bei mir und meinen Bekannten wieder viele Erinnerungen wach“, sagt zum Beispiel Sylvia Kniesler aus Bützow.

Bei der musikalischen Reise in die Vergangenheit dürfen natürlich auch Stücke der viel zu früh verstorbenen Helga Hahnemann nicht fehlen. Dabei wird viel gelacht. „Zwei gute Freunde“ von Fred Frohberg beendet schließlich den Auftritt. Na ja, nicht ganz. Denn die rund 60 Zuhörer fordern eine Zugabe.

Also steigen Margrid Zikarsky und Wolfgang Wehrmann mit dem Publikum noch „Auf die Dächer von Berlin“. Ein Lied jüngeren Datums von Ute Freudenberg und Christian Lais. Und so kommen am Ende alle wieder im Hier und Jetzt an.

Veranstaltungsreihe des Klostervereins

Eine rundum gelungene Veranstaltung, da sind sich am Ende des Abends alle einig. Sowohl die Initiatoren vom Klosterverein, die beiden Hobbymusiker und nicht zuletzt das Publikum.

Der „Kulturpunkt Kloster Rühn“ ist eine Veranstaltungsreihe, die der Klosterverein vor Jahren ins Leben gerufen hat – als saisonverlängernde Maßnahme gewissermaßen. Von Oktober bis März wird einmal monatlich zu ganz unterschiedlichen Veranstaltungen eingeladen. Lesungen, Vorträge und auch Musikabende.